Kulturabend der Katholische Frauengemeinschaft "St. Luzia" Löf, kfd
„Am meisten schenkt, wer Freude schenkt“
Löf. Die kfd Löf hatte wie bereits viele Jahre zuvor, wieder zum Kulturabend eingeladen. Viele waren gekommen, um sich die Vorstellung der kleinen Theatergruppe Schabbach nicht entgehen zu lassen. Erste Kontakte mit der Vorsitzenden der kleinen Gruppe, waren bei der Fahrt in den Hunsrück nach Gehlweiler, zum Drehort der Heimatfilme von Edgar Reitz, geknüpft worden. Die sprachbegabte Hunsrückerin Helma Hammen und ihre Theatergruppe hat mit den „Hunsricker Stickelcher“ eine wahre Begeisterungswelle ausgelöst. In irgendeinem Stück hat sich wohl jeder/jede an diesem Abend wiedergefunden, sei es als Besucher in Paris, bei der Einlösung eines Gutscheins, die Bestellung eines Wunschkindes, die Steuerfahndung im Haus oder auch nur beim Kauf einer Eckbank und nicht zu vergessen, der Urlaub auf dem Jakobsweg. Und diese Erfahrungen gibt es nicht nur im Hunsrück, sondern finden sich auch im Alltag der Moselaner. Ein humoristischer Abend in Hunsrücker Mundart, urwüchsig, kurzweilig, unterhaltsam und begeisternd. Dass die Veranstaltung gelungen war, zeigte sich vor allem am langanhaltenden Applaus, vor allem am Ende der Veranstaltung.
Für die musikalische Umrahmung war das Bläserquartett des Musikverein Löf zuständig und gab dem Abend mit zum Thema passenden Stücken das gewisse „Etwas“.
Anwesend war auch die geistliche Begleiterin der kfd Löf, Sr. Simone Weber vom Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi aus Dernbach, deren Ordensgründerin Maria Katharina Kasper vor einigen Wochen heiliggesprochen wurde. Ein Abend bei der kfd Löf, voller Freude und froher Gemeinschaft, denn hier hat sich der Spruch von Mutter Teresa bewahrheitet, wie es in der Ansprache von Franziska Brachtendorf hieß: Am meisten schenkt, wer Freude schenkt!
