KAB und Kolping erinnern an Sonntagsschutz
„Am siebten Tage sollst du ruhen ...“
Neuwied. In einer thematischen Eucharistiefeier am Jahrestag des Arbeitsfreien Sonntags -vor 1.700 Jahren- gedachten beide katholischen Sozialverbände dieses besonderen Tages. Es ist der Tag des Herrn und dient darüber hinaus auch der Familie zur Regenerierung, Selbstfindung, Besinnung, Förderung des kulturellen Lebens und der Freude. Als Einleitung verlas Monika Hommer, Vorsitzende der Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB), den Erlass von Kaiser Konstantin im Jahr 321 nach Christus über die Verfügung zum Tag der Sonne als Ruhetag. Der hl. Messe stand Pastor Oliver Seis vor, gemeinsam mit Diakon Michael Hommer, der auch die Predigt zu diesem Thema hielt. Die Kernbotschaften waren: mit Gott in besonderer Weise in Beziehung zu treten; sich Zeit für ihn zu nehmen durch das gemeinsame Feiern der hl. Messe; sein Werk der Schöpfung zu lobpreisen; den Sonntag als Tankstelle für Seele und Kraftquelle für die neue Arbeitswoche begreifen; soziale Kontakte aufleben lassen. Am Ende seiner Predigt appellierte er an die verantwortlichen Politiker, sich nicht verbiegen zu lassen, sondern am arbeitsfreien Sonntag festzuhalten.
Die Ordensschwester Jyothi, geistliche Leiterin der Kolpingsfamilie Neuwied 1860, trug die Lesung vor und die Fürbitten sprachen Sibylle und Cataldo Spitale.
