Bürger in der Pilotkommune profitieren von Service-Erweiterungen rund um die Uhr
Amt-O-Mat feierlich eröffnet: Verwaltung der VG Vordereifel beweist digitalen Weitblick
VG Vordereifel/Mayen. Eine zusätzliche Anlaufstelle für Dienstleistungen der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel sowie Informationen für Bürger und Touristen bietet der neue Service Point Vordereifel Plus. Der deutschlandweit erste seiner Art wurde am vergangenen Freitag feierlich eröffnet. Neben geladenen Gästen aus der regionalen Politik, darunter Landrat Dr. Alexander Saftig, waren auch überregionale Fernsehsender wie der SWR und Sat1 gekommen, um den autarken Service-Container in Augenschein zu nehmen. Dieser steht vor dem Eingang des Verwaltungsgebäudes in der Kelberger Straße und ist für Publikum unabhängig von den Öffnungszeiten der Verwaltung rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche zugänglich.
Der sogenannte Amt-O-Mat ist ein Selbstbedienungsgerät und kann als Antragsterminal aber auch als Abholstation genutzt werden. Optisch und funktional erinnert er an eine Mischung aus SB-Bankautomat und einer Packstation, wie man sie von der Post/DHL oder Amazon kennt. Der Amt-O-Mat bietet alle Funktionen, die für eine vollständige Antragstellung erforderlich sind – vom Scannen von Anlagen über das Drucken von Belegen bis hin zur Zahlung fälliger Gebühren. Darüber hinaus können fertige Ausweisdokumente in einer Art Packstation abgeholt werden. Nach der Authentifizierung werden die Altdokumente vor Ausgabe der neuen Dokumente vom Gerät eingezogen. Dann öffnet sich ein Fach, in dem zum Beispiel der neue Personalausweis abholbereit liegt.
Eine hochmoderne, doppelseitige Touchwall-Stele mit Informationen zu beispielsweise Freizeitmöglichkeiten für Bürger und Touristen rundet das Angebot eines erweiterten Bürgerservice ab. Und die in der VG ansässigen Gewerbebetriebe haben die Möglichkeit, die Stele als kostenlose Werbefläche zu nutzen.
Der Amt-O-Mat vereint modernste Technologie mit innovativen Ideen und „markiert eine bahnbrechende, ja regelrecht zukunftsweisende Entwicklung für die Verbandsgemeinde Vordereifel“, sagte Verbandsgemeindebürgermeister Alfred Schomisch. Er zeigte sich voller Stolz auf die neueste Errungenschaft im Rahmen der „Smarten Region MYK10“ und auf die Auswahl als Pilotkommune. Sechs der insgesamt zehn kreisangehörigen Kommunen hatten sich für das zu 100 Prozent geförderte innovative Selbstbedienungsgerät entschieden. Der Bürgermeister hat bei der Frage nach der Bereitschaft, als Pilotkommune zu fungieren, nicht einen Moment überlegen müssen. Er befürwortet es, Mut für Neues zu haben, insbesondere wenn dies für den Bürger auch nur im Geringsten ein Vorteil darstellen könnte. „Gerade In ländlichen Regionen ist die Digitalisierung wichtiger als in den Ballungsräumen. Gerade bei uns sind die Menschen darauf angewiesen, die beispielsweise weite Anfahrtswege von 20 bis 30 Kilometern in Kauf nehmen müssen. Da stelle ich mir die Frage: Wie kann ich es anders machen? Wie kann ich meine Leistungen anders abrufen, wie kann mir anders geholfen werden?“, so Schomisch.
Mit ihm freuten sich das kreative Team des Fachbereichs 1.2 Tourismus und Wirtschaft rund um Sachgebietsleiterin Anna Döpgen und der Leiter Public Sektor des Herstellerunternehmens DPS, Florian Kühne, sowie Landrat Dr. Saftig.
Voll des Lobes über die Leistungsfähigkeit seines Kreativteams äußerte sich Schomisch im Vieraugengespräch im Anschluss an die Veranstaltung: „Ohne dieses Team wäre die Projektumsetzung „Service-Point/Amt-O-Mat“ nicht möglich gewesen. Das hätten wir nie geschafft! Das Team besteht überwiegend aus jungen Damen. Ganz toll ist unsere kreative Abteilung im Haus, die wir hier haben! Ich habe das Vertrauen und sage: Macht! Entwickelt Ideen! Ich stehe dahinter. Ich bin wirklich froh, solche Kolleginnen zu haben und es ist wahnsinnig schön, mit ihnen zusammenzuarbeiten.“ Er sei selbst ein Mensch, der gerne Neues ausprobiert und müsse sehen, wie er weiterkommt und sich weiterentwickelt. „Obwohl ich nicht zu den Digital Natives gehöre, müssen wir dennoch diesen Weg mitgehen und alle anderen mitnehmen“, sagte Schomisch hochmotiviert.
Für die Herstellerseite äußerte sich Kühne fast schon gerührt: „Sein Baby live und in Farbe zu sehen, macht doch schon ein bisschen stolz. Es war ein harter Weg bis hierhin, aber jetzt steht das erste produktive Gerät nach zwei Jahren Arbeit für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Ein schöner Moment!“
Florian Kühne ließ sein „Baby“ kaum aus den Augen und erklärte bereitwillig die Funktionsweise
Sowohl Anträge stellen, als auch Dokumente abholen sind mit dem Amt-O-Maten möglich.
Sandra Gröntgen stellte die smarte Region MYK 10 vor.
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