Allgemeine Berichte | 13.12.2016

Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft lud zur „Kowelenzer Weihnacht“ in das Kurfürstliche Schloss ein

„An Weihnachten zeigt sich die Welt so, wie die anderen 364 Tage sein könnten“

Thomas Thun, Sitzungspräsident der Großen, begrüßte die Gäste. HH

Koblenz. Die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft lud kürzlich zum neunten Mal zur „Kowelenzer Weihnacht“ in das Kurfürstliche Schloss in Koblenz ein.

„Weihnacht in Koblenz“

Vor ausverkauftem Haus wurde dieser vorweihnachtliche Reigen mit dem Lied „Weihnacht in Koblenz“ nach der Melodie „Sierra Madre“ von Dirk Crecelius und den Altstadtpänz eröffnet.

„An Weihnachten zeigt sich die Welt so, wie die anderen 364 Tage sein könnten“, mit diesem Zitat begrüßte Thomas Thun, Sitzungspräsident der Großen, die Zuhörer, sprach von dem Zauber der Weihnacht, der Erinnerungen weckt an Kerzenschein, Tannenduft, Feuer im Kamin oder an einen winterlichen Spaziergang. Besonders begrüßt wurde Baudezernent Bert Flöck sowie die Sparkasse Koblenz. Als damaliger Chef vom Amt für Touristik hatte Bert Flöck zusammen mit Dirk Crecelius von der Großen diese Idee der „Kowelenzer Weihnacht“, die im nächsten Jahr zum zehnten Mal gefeiert wird.

Buntes Programm

Anschließend versprach Thomas Thun ein buntes Programm, das überwiegend in Koblenzer Mundart gestaltet ist.

So kam es dann anschließend zu der heiteren Geschichte von Anja Balschun mit dem Titel „Chreesdach, digital medial“. Anja Balschun, Koblenzer Krimiautorin, schilderte in ihrer Geschichte das kleine Generationen-Duell der Digitalen Welt, in der die Enkel der Oma den digitalen Adventskalender erklärten. Am Ende, wie es sich natürlich für eine weihnachtliche Geschichte gehört, gab es dann doch einen versöhnlichen „analogen“ Adventskalender.

Musikalisch ging es mit den Altstadtpänz und einer „Weihnachtsphantasie“ sowie „Alles kleine Narren“ und der „Stern am Himmel“, eine Homage an die Beatles, gesungen von Dirk Grecelius, weiter.

Hans Nobel und Peter Petrel

Heitere Anekdoten brachte Hans Nobel, Urkarnevalist seit 60 Jahre auf der Bühne, zum Besten. Eine weitere Größe des Showgeschäftes betrat mit Peter Petrel die Bühne. Er hatte neben „Mary‘s boy child“ und „White Christmas“ „Zeit für ein Lächeln“. Peter Petrel, der mittlerweile im Hunsrück wohnt, engagiert sich sehr für soziale Projekte. Was alles mit einem Christbaumständer passiert, der sich dreht, davon berichtete Manfred Gniffke in seiner betont klassischen Kowelenzer Art. Bei dieser Geschichte blieb natürlich kein Auge vor Lachen trocken. Sein Sohn Michael brachte mit seiner Gitarre dann noch für die Zuhörer „Dat scheenste Geschenk“. Vianne Meyer, Lea Maluschek, Jasmin Müller und Christina Becker beendeten den ersten Teil mit einem selbst einstudierten kleinen „Weihnachtstanz“. Der zweite Teil begann dann furios mit dem Orgelstück „Trumpet volontary“ von Jeremiah Clarke, gespielt von Johannes Fischer. Die Chorgemeinschaft 97 Hl. Kreuz Ehrenbreitstein und Maria Himmelfahrt Asterstein unter ihrer Leitung von Jan Szymanski, brachten dann mehrere Lieder zu Gehör.

„Wat wär, wenn datt Chrestkendche in Kowelenz off die Welt komme wär?“, diese Frage stellte Wolfgang Mayr an das Publikum und legte dann die Geschichte von Maria und Josef mit dem Jesuskind nach Neuendorf. Man konnte gespannt sein, wie dann auch die Hl. Drei Könige in Koblenz vom Ausländerbüro empfangen und behandelt wurden. Mit einem „Wiegenlied“ und „Ave Maria“ von Schubert sowie „Adeste fideles“ sang sich der ehemalige Prinz Stefan Strunk in die Herzen der Zuhörer. In dem musikalischen Stück „Die Spieluhr“ verarbeitete Johannes Fischer die Stimme einer wunderbaren Sopranistin, die er in Paris kennengelernt hatte, die kurz nach der Aufnahme leider einem Krebsleiden erlag. Ein Moment rühriger Stille beherrschte den Saal. Bevor alle Interpreten auf die Bühne kamen, bedankte sich Thomas Thun noch einmal für die Aufmerksamkeit und wünschte allen eine wunderschöne Adventszeit.

Mit dem gemeinsamen Singen einiger Weihnachtslieder endete dieser wunderschöne Abend. „Wie däht dä Kowelenzer soon, et wor mol widder scheen!“

„An Weihnachten zeigt sich die Welt so, wie die anderen 364 Tage sein könnten“

„An Weihnachten zeigt sich die Welt so, wie die anderen 364 Tage sein könnten“

„An Weihnachten zeigt sich die Welt so, wie die anderen 364 Tage sein könnten“

„An Weihnachten zeigt sich die Welt so, wie die anderen 364 Tage sein könnten“

Thomas Thun, Sitzungspräsident der Großen, begrüßte die Gäste. Fotos: HH

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