Polizei Bonn warnt vor Trickbetrügern
An misstrauischen Swisttalern gescheitert
Falsche Polizisten hatten keine Chance
Bonn. Am Dienstag, 28. Februar sind gleich mehrere Senioren in Swisttal von Unbekannten angerufen worden, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Die falschen Polizisten hatten es vor allen Dingen auf eines abgesehen – Geld und Wertsachen der Angerufenen.
Die Unbekannten gaben an, dass sie eine Einbrecherbande festgenommen hätten. Ein Täter sei allerdings noch flüchtig. Da man bei den Verdächtigen in einem Adressbuch auch die Namen und die Adressen der Angerufenen gefunden habe, wolle man diese nun vor dem Diebstahl warnen. Zum Glück wurden hier alle Angerufenen misstrauisch und beendeten die Telefonate. So kamen die Betrüger nicht zum Zuge.
Üblicherweise erhalten die Hausbewohner von den angeblichen Polizeibeamten den Tipp, das gesamte Bargeld und den Schmuck im Haus zu sammeln, um sie von einem Kriminalbeamten abholen und an einen „sicheren Ort“ bringen zu lassen. Selbstverständlich versprechen sie, das Geld oder die Sachen zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch diese Vorgehensweise haben die Betrüger in ganz Deutschland hohe Geldbeträge oder große Mengen an Schmuck erbeutet.
Sicherheitstipps befolgen
Deshalb warnt die Bonner Polizei erneut eindringlich vor den Betrügern und empfiehlt, am Telefon keine Details zu finanziellen Verhältnissen preiszugeben und Unbekannte vor der Wohnungstür zu lassen. Grundsätzlich ist man nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in die Wohnung zu lassen. Von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, soll man sich den Dienstausweis zeigen lassen. Beim geringsten Zweifel sind Betroffene angehalten, bei der Behörde anrufen, von der die angebliche Amtsperson kommt. Die Telefonnummer der Behörde sucht man selbst heraus oder lässt sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig ist, den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten zu lassen. Niemals ist Geld an unbekannte Personen zu übergeben.
Weitere Informationen zum Schutz vor Trickbetrügern finden Interessierte auch unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei.html.
Pressemitteilung Polizei Bonn
