Remagener Caracciola-Clubs gedachte größtem Sohn der Stadt
Andenken an Rudolf Caracciola
Remagen. Er ist der größte Sohn der Stadt Remagen, der legendäre Rennfahrer Rudolf Caracciola. Am 30. Januar 1901 erblickte er das Licht der Welt. Diesen Tag nimmt der Vorstand des Remagener Caracciola-Clubs und Freunde alljährlich zum Anlass, ihres Idols zu gedenken. Sie trafen sich jetzt am Caracciola-Denkmal am Deichweg, wo der Erste Vorsitzende, Rolf-Dieter Meißner, ein Gesteck als Ehrung und in stetiger Erinnerung niederlegte. Mit dabei war auch Andé Brodrecht, Chef des Ringwerks am Nürburgring, der in Remagen Sportmanagement studiert hat und gerne auf die Erfolge des Rennfahrers in der „Grünen Hölle“ hinwies. Vor 90 Jahren hatte Rudolf Caracciola das Eröffnungsrennen auf der legendären Rennstrecke gewonnen, Grund für die heutigen Betreiber des Ringes, bei der nächsten großen Ausstellung den Remagener gebührend zu erwähnen. Thema des Treffens, an dem auch der Sportjournalist Klaus Ridder teilnahm, sich Gedanken über die mittlerweile weit über die Grenzen des Kreises hinaus bekannten Oldtimer-Treffen im August zu machen. „Das sind wir dem Sohn der Stadt und der Motorgeschichte unseres Landes schuldig,“ so der Vorsitzende Rolf-Dieter Meißner.
AB
