Katholische Kita St. Peter und Paul, Urbar – Katholische KiTa gGmbH Koblenz
Andere Zeiten – andere Möglichkeiten …
Vallendar. In den letzten Monaten mussten die Kinder in der Kath. KiTa St. Peter und Paul viel Flexibilität aufbringen und sich in Notgruppen, erweiterten Notgruppen und Settings mit unterschiedlichen Anwesenheitstagen zurechtfinden. Im August hieß es dann endlich: Der Regelbetrieb (mit Hygienemaßahmen) darf wieder starten – was für die Kinder Normalität bedeutete, aber weiterhin Einschränkungen im Elternkontakt mit sich brachte. Hier fand man aber Alternativen und ging neue Wege in der Zusammenarbeit.
Doch leider wurde ein zweiter Lockdown notwendig, was für die Kinder wieder mit Einschränkungen verbunden war: Es wurden feste Kindergruppen gebildet mit jeweils fest zugeordnetem pädagogischen Personal; die Schuki-Treffen fallen aus; die Singkreise finden nicht statt; das Offene musste zum Geschlossenen werden …
Und wieder zeigen die Kinder, dass man aus den Situationen das Beste machen muss, und auch wir entdecken immer wieder neue Chancen, um es für alle Beteiligten „erträglich“ zu machen. Einer Kindergruppe stehen die Räume des Regenbogen- und Wolkengruppenraums zur Verfügung. Im Morgenkreis erleben sie gerade die Adventkalender-Geschichte und jeden Montag entzünden sie eine weitere Kerze des Adventkranzes. Dazu wird gebastelt und gewerkelt – was, muss geheim bleiben, weil die Kinder es verschenken möchten; es wird gelesen, gespielt und das Außengelände wird geteilt oder auch mal getauscht. Der zweiten Kindergruppe stehen der Sonnengruppenraum, die Lesetreppe, der Ruheraum und die Rutsche zur Verfügung. Das weitere „Programm“ ist in allen drei Ü3-Gruppen gleich. Die dritte Kindergruppe ist im Mehrzweckraum untergebracht. Der Flur ist als Rennstrecke umfunktioniert und die Schiebetür zum Bistro wurde geöffnet, was noch etwas mehr Raum schafft. Hier waren das aufwendigste Räumen und Umgestalten notwendig – aber den Kindern gefällt das Ergebnis sehr. Für die Kinder im U3-Bereich ist die Einschränkung am wenigsten einschneidend – sie haben ihren gewohnten Spielbereich, dürfen aber natürlich auch nicht auf dem Außengelände oder im Bistro mit den Ü3s in Kontakt kommen.
Natürlich ist es aber nicht wie sonst, es kann nicht in allen Räumen gespielt werden und die Einschränkungen werden mit der Zeit „nerviger“. Aber es gibt bei den Kindern kaum ein Stöhnen oder Motzen darüber - die Kinder stecken ihre Energie in Kreativität: so werden Wunschzettel geschrieben, was man an Spielmaterial noch brauchen könnte, um den Aufenthalt in den geschlossenen Räumen attraktiver zu machen; die Kinder verfassen Briefe, die sie an Freunde in anderen Gruppen versenden (dafür gibt es pädagogische Briefträgerinnen); sie richten sich neue Spielecken ein; sie finden neue SpielpartnerInnen.
Im Morgenkreis erleben sie gerade die Adventkalender-Geschichte.
