Allgemeine Berichte | 01.08.2025

Förderprojekt „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ)

Andernach implementiert Ruhezonen im öffentlichen Raum

Ein bereits sichtbares Beispiel ist das kürzlich installierte Stadtmöbel auf der ehemaligen Parkfläche vor der Paradies-Apotheke in der Bahnhofstraße. Fotos: Stadtverwaltung Andernach

Andernach. Der Strukturwandel in den Innenstädten und Zentren, insbesondere der zunehmende Online-Handel, stellt viele Kommunen deutschlandweit bereits seit Längerem vor große Herausforderungen. Der Anpassungsdruck steigt.

Mit dem Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) unterstützt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Städte und Gemeinden (BMWSB) bei der anspruchsvollen Aufgabe, attraktive, zukunftsfähige Zentren zu erhalten bzw. zu entwickeln. Der Bund stellt hierfür in den Jahren 2022 bis 2025 insgesamt bis zu 250 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung. Andernach ist eine der insgesamt 217 ausgewählten Kommunen. Hier wird das Teilprojekt „Ruhe- und Begegnungszonen“ umgesetzt.

Ruhepunkte machen das Zentrum noch attraktiver und beleben Handel, Gastronomie und Dienstleistungen. Diesem Ansatz liegt die Idee zugrunde, dass städtischer Raum sein Potenzial vornehmlich dann zur Entfaltung bringen kann, wenn er einen Gegenentwurf zu den beschleunigten, digitalen und schnelllebigen Strömen der Gegenwart bietet.

In Andernach werden im öffentlichen Raum auf dieser Grundlage gezielte Ruhezonen geschaffen, die zur Entspannung einladen und dabei auch ökologische Funktionen erfüllen. Diese Initiativen stehen im Einklang mit der klimaangepassten Stadtgestaltung und dem Konzept der ‚Essbaren Stadt‘. So wurden beispielsweise mobile, begrünte Stadtmöbel von der MobiGa UG aufgestellt, und durch die Perspektive gGmbH entstanden neuartige Parklets. Ein bereits sichtbares Beispiel ist das kürzlich installierte Stadtmöbel auf der ehemaligen Parkfläche vor der Paradies-Apotheke in der Bahnhofstraße. Die Standorte der mobilen Stadtmöbel wurden in Abstimmung mit der Politik ausgewählt. Darüber hinaus hat die Stadt kürzlich ein Hochbeetlabyrinth eingeweiht, und es sind Pläne zur Begrünung von Dächern in Arbeit.

In den Rheinanlagen installiert die Stadt verschiedene Sport- und Spielgeräte. Sie umfassen eine Vielzahl von Bewegungs- und Spielmöglichkeiten, die sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet sind. Dazu gehören auch komfortable Liegesitze für entspannte Momente im Freien sowie mehrere Picknickbänke, die zum Verweilen und gemeinsamen Essen einladen.

Das Projekt in Andernach wird von verschiedenen Maßnahmen zur Stärkung des Einzelhandels, zur Verbesserung des Stadtmarketings und zur Vernetzung aller Akteure in der Innenstadt begleitet.

„Mit diesen neuen Angeboten schaffen wir wertvolle Begegnungsräume und steigern die Aufenthaltsqualität in Andernach“, erklärt der Oberbürgermeister von Andernach, Christian Greiner. „Ich freue mich, dass die Stadt Teil des zukunftsweisenden Projektes des Bundesbauministeriums ist. Wir werden auch weiterhin in die Entwicklung des städtischen Raums investieren und damit in die gesellschaftliche Interaktion und Förderung eines aktiven Lebensstils einzahlen.“

Die städtische Tochtergesellschaft Andernach.net ist maßgeblich in die Umsetzung des Projektes in Andernach eingebunden. Unterstützt werden die unterschiedlichen Teilprojekte durch die Fachämter der Stadtverwaltung Andernach.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung Andernach

Mobile, begrünte Stadtmöbel wurden von der MobiGa UG aufgestellt.

Mobile, begrünte Stadtmöbel wurden von der MobiGa UG aufgestellt.

Das Hochbeetlabyrinth.

Das Hochbeetlabyrinth.

Ein bereits sichtbares Beispiel ist das kürzlich installierte Stadtmöbel auf der ehemaligen Parkfläche vor der Paradies-Apotheke in der Bahnhofstraße. Fotos: Stadtverwaltung Andernach

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