Allgemeine Berichte | 09.04.2024

„Essbare Stadt“ verkündet Motto für 2024

Andernach setzt auf Hülsenfrüchte

Die ersten Bohnenpflanzen wurden von Mitarbeitern der Perspektive gGmbH Andernach in die Beete der „Essbaren Stadt“ gepflanzt. Fotos: Stadt Andernach/Unruh

Andernach. Die „Essbare Stadt“ Andernach, bekannt für ihre innovativen Ansätze zur nachhaltigen Nutzung von städtischen Grünflächen, hat ihr Motto für das Jahr 2024 bekannt gegeben: „Hülsenfrüchtler“. Diese vielseitige Pflanzenfamilie steht im Mittelpunkt der Bemühungen, die Stadt grüner, nachhaltiger und essbarer zu gestalten.

Die Familie der Hülsenfrüchtler, auch Leguminosen genannt, umfasst eine Vielzahl von Pflanzen, darunter Zuckererbsen, Markerbsen, Buschbohnen, Stangenbohnen, Kichererbsen, Sojabohnen, Linsen, Erdnüsse, Luzerne und Lupinen - Früchte, die bald auch in der „Essbaren Stadt“ wachsen werden. Lara Lindermann, die seit Anfang 2024 die neue Sachgebietsleitung des Amtes für Umwelt und Nachhaltigkeit innehat und das Projekt „Essbare Stadt“ leitet, betont die Bedeutung des Mottos: „Indem wir Hülsenfrüchtler anbauen, fördern wir nicht nur die Nachhaltigkeit und Biodiversität unserer Stadt, sondern tragen auch dazu bei, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sich diesem wichtigen Bestandteil in der Ernährung bewusstwerden.“

Angesichts ihrer vielfältigen Rolle in der Ernährung - von der Bereitstellung guter Erträge bis hin zur Unterstützung von Fleischalternativen - sowie ihrer ästhetischen Eigenschaften ist es von entscheidender Bedeutung, diese Pflanzenfamilie und ihre Vielfalt zu würdigen und in den Fokus zu rücken. Zudem zeichnen sich Hülsenfrüchtler durch ihre Fähigkeit zur Bodenverbesserung aus, indem sie durch die Symbiose mit Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Luft binden und im Boden speichern. Dieser Prozess unterstützt nicht nur die Gesundheit des Bodens, sondern trägt auch zur Nachhaltigkeit der urbanen Landwirtschaft bei.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich an dem diesjährigen Motto der „Essbaren Stadt“ zu beteiligen und selbst Hülsenfrüchtler anzupflanzen.

Ob im Hochbeet, im Pflanzkasten oder auf dem Balkon - jede/r kann einen Beitrag zur „Essbaren Stadt“ leisten und die Vielfalt der Hülsenfrüchte kennenlernen.

Pressemitteilung

Stadt Andernach

Die neue Abteilungsleiterin des Amtes für Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Andernach und Projektleiterin der „Essbaren Stadt“, Lara Lindermann.

Die neue Abteilungsleiterin des Amtes für Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Andernach und Projektleiterin der „Essbaren Stadt“, Lara Lindermann.

Die ersten Bohnenpflanzen wurden von Mitarbeitern der Perspektive gGmbH Andernach in die Beete der „Essbaren Stadt“ gepflanzt. Fotos: Stadt Andernach/Unruh

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Daueranzeige
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Ostergruß
Osterangebot
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Rund ums Haus
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
1396

Sinzig. Am Dienstag, 14. April, führt die Rhein-Ahr-AöR Arbeiten an der Wasserversorgung in Sinzig-Westum durch. Zur Sicherheit der Arbeiter muss dazu ein Mittelspannungskabel der Energienetze Mittelrhein (enm) zeitweise abgeschaltet werden.

Weiterlesen

Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto:privat
18

Vom 01.-09. April wird die jüdische Pessach Woche begangen, die nahezu zeitgleich zusammenfällt mit der von den Christen begangene Kar- und Osterwoche. Durch Jesus bedingt hängen beide Festtraditionen, auch inhaltlich, miteinander zusammen.

Weiterlesen

Andreas Bohn hat das Ehrenamt im Blut.  Foto: privat
252

Reifferscheid. In jeder Gemeinde gibt es Menschen, die im Hintergrund wirken, anpacken, zuhören und einfach da sind, wenn man sie braucht. In der Gemeinde Reifferscheid ist so ein Mensch Andreas Bohn. Seit vielen Jahren engagiert sich Andreas mit Herzblut für seine Heimat. Als stellvertretender Ortsbürgermeister und langjähriges Mitglied im Gemeinderat hat er Verantwortung übernommen und die Entwicklung des Dorfes aktiv mitgestaltet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Blütenkönigin Antonia Augenstein, Bürgermeister Sven Schnieber (Mitte) sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Stationen, Vereine und Sponsoren freuen sich auf das Blütenfest am 19. April. Fotos: DU
8

Traditionsveranstaltung geht am 19. April in die 16. Runde

Blütenfest verbindet Natur, Kultur und Gemeinschaft

Meckenheim. „Das Blütenfest hat eine Strahlkraft, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Deswegen ist es für uns sehr wichtig und wir freuen uns wieder auf eine schöne Veranstaltung“, hob Bürgermeister Sven Schnieber kürzlich die Bedeutung des Blütenfestes für Meckenheim hervor. Der Obsthof Dahlhausen war dabei zweifellos eine überaus passende Location, um auf die inzwischen 16. Auflage des am 19. April stattfindenden Traditionsevents vorauszublicken.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Anzeige "Rund ums Haus"
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Anlagenmechaniker
fit für`s Alter?
First Friday Anzeige März
Rund ums Haus
SB Standesamt
PR-Anzeige
Unterstützeranzeige