Allgemeine Berichte | 23.03.2026, 07:47 Uhr

Bäckerjung sprach mit Patrick Doll

Andernacher Rhein-Hotel erhitzt die Gemüter

Foto: privat
1777

Über nichts wird momentan mehr gesprochen und geschrieben wie über das Rhein-Hotel in der Andernacher Konrad-Adenauer-Allee. In den sozialen Netzwerken wir Facebook & Co gibt es zahlreiche Kommentare, seit bekannt wurde, dass das alteingesessene Hotel verkauft wurde und nun bald abgerissen wird. „Echt eine Schande das es abgerissen werden soll“ oder „Man könnte es doch entkernen, die wunderbare Front erhalten und dahinter erneuern? Das geht in so vielen Städten, warum in Andernach nicht?“ oder auch „All die wunderschöne Architektur verschwindet und herzlose graue Klötze werden platziert“, ist dort zu lesen. Es gibt aber auch nachdenkliche Stimmen einiger User: „Vielleicht ist es mit Renovierung und ein bisschen aufhübschen aber nicht getan. Immer neue Vorschriften bezüglich des Brandschutzes und Energieeffizienz, vielleicht muss Heizung, Elektro, Wasser, Sanitär, Dach und mehr erneuert werden? Ich gebe allgemein recht, dass ein Neubau nie den Charme hat, wie dieses Gebäude, aber so eine Sanierung kann auch ein Fass ohne Boden sein und wirtschaftlich unrentabel.“

Sinnvoll erschien mir da, mit dem Investor Patrick Doll („Monte Mare“) selbst zu sprechen. In diesem Gespräch erzählte er mir, dass es wirtschaftlich wirklich keinen Sinn mache, das Hotel zu sanieren. Da sein Vater und er selbst tief mit Andernach verwurzelt sind, versprach er aber, dass sich das neue Hotel harmonisch in die Rheinfront einfügen wird. Mit Sicherheit werden sich Elemente aus der heutigen Ansicht des Hotels im Neubau wiederfinden. Sobald alle Pläne und Zeichnungen fertig sind, wolle man damit an die Öffentlichkeit gehen und umfänglich informieren.

Und jetzt mal ehrlich: Besser ein solventer Investor und Bauherr mit Herz setzt dieses Projekt um. Denn ein zweites „Nikoläuschen“ brauchen wir in Andernach nicht.

Euer Bäckerjung

Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag Imageanzeige
Stellenanzeige - Dauerauftrag 2026
Schleuter Gebäudetechnik
Dauerauftrag
Stellenanzeige Auszubildende 2027
Sonderpreis Karriere Kompass
Rund ums Haus Daueranzeige
Empfohlene Artikel
Die kleine Sophie kurz nach der Geburt. Foto: Bunter Kreis
164

Region. Als Sophie in der 30. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt kommt, ist sie schwer krank. Ihre Eltern müssen sich darauf einstellen, dass ihre Tochter vielleicht nicht überleben wird. Doch Sophie kämpft sich zurück ins Leben. Zum Welt-Frühgeborenen-Tag erzählt ihre Mutter Janina von einer Schwangerschaft voller Ungewissheit, einem Moment, der alles veränderet und dem langen Weg zurück in einen Alltag, in dem Hoffnung wieder Platz findet.

Weiterlesen

Die B267 in Rech. Foto:ROB
203

Ahrtal. Das Projektbüro Wiederaufbau Ahrtal des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz mit Sitz in Sinzig lässt an zwei Tagen im Zeitraum der Kalenderwochen 44 bis 46 Luftaufnahmen im Bereich der Mittelahr erstellen. Ziel ist es, den aktuellen Bestand entlang der B 267 sowie eines Teilabschnitts der B 257 im Bereich Kreuzberg zu dokumentieren. Die Aufnahmen dienen als Grundlage für die Planung und Umsetzung der Wiederaufbauprojekte.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
3164

Astrologische Vorschau für die KW XX: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 19. bis 25. Oktober – zwischen Herzensangelegenheiten und neuen Chancen

Die Woche vom 19. bis 25. Oktober 2026 bringt Bewegung in festgefahrene Situationen, überraschende Erkenntnisse und die eine oder andere Herausforderung. Während sich in der Liebe neue Türen öffnen können, verlangen berufliche Aufgaben nach Geduld, Weitblick und einer guten Portion Durchhaltevermögen. Auch die Gesundheit verdient besondere Aufmerksamkeit: Wer zu viel auf einmal erledigen möchte, könnte schneller an die eigenen Grenzen stoßen.

Weiterlesen

Die B267 in Altenahr.  Foto: ROB
711

Die Sperrung bedeutet Einschränkungen im ÖPNV

Altenahr: Vollsperrung der B 267 ab 19. Oktober

Altenahr. Ab Montag, 19. Oktober 2026, muss die B 267 in Altenahr auf Höhe des Bahnübergangs an der Altenburger Straße voll gesperrt werden. Grund hierfür ist die Herstellung einer Außenanlage. Die Sperrung wird voraussichtlich bis einschließlich 6. November dauern. Die Umleitung erfolgt aus Fahrtrichtung Altenburg kommend über die B 257 und den Roßberg, aus Fahrtrichtung Altenahr kommend erfolgt die Umleitung entgegengesetzt, das heißt über den Roßberg und die B 257.

Weiterlesen