Bäckerjung sprach mit Patrick Doll
Andernacher Rhein-Hotel erhitzt die Gemüter
Über nichts wird momentan mehr gesprochen und geschrieben wie über das Rhein-Hotel in der Andernacher Konrad-Adenauer-Allee. In den sozialen Netzwerken wir Facebook & Co gibt es zahlreiche Kommentare, seit bekannt wurde, dass das alteingesessene Hotel verkauft wurde und nun bald abgerissen wird. „Echt eine Schande das es abgerissen werden soll“ oder „Man könnte es doch entkernen, die wunderbare Front erhalten und dahinter erneuern? Das geht in so vielen Städten, warum in Andernach nicht?“ oder auch „All die wunderschöne Architektur verschwindet und herzlose graue Klötze werden platziert“, ist dort zu lesen. Es gibt aber auch nachdenkliche Stimmen einiger User: „Vielleicht ist es mit Renovierung und ein bisschen aufhübschen aber nicht getan. Immer neue Vorschriften bezüglich des Brandschutzes und Energieeffizienz, vielleicht muss Heizung, Elektro, Wasser, Sanitär, Dach und mehr erneuert werden? Ich gebe allgemein recht, dass ein Neubau nie den Charme hat, wie dieses Gebäude, aber so eine Sanierung kann auch ein Fass ohne Boden sein und wirtschaftlich unrentabel.“
Sinnvoll erschien mir da, mit dem Investor Patrick Doll („Monte Mare“) selbst zu sprechen. In diesem Gespräch erzählte er mir, dass es wirtschaftlich wirklich keinen Sinn mache, das Hotel zu sanieren. Da sein Vater und er selbst tief mit Andernach verwurzelt sind, versprach er aber, dass sich das neue Hotel harmonisch in die Rheinfront einfügen wird. Mit Sicherheit werden sich Elemente aus der heutigen Ansicht des Hotels im Neubau wiederfinden. Sobald alle Pläne und Zeichnungen fertig sind, wolle man damit an die Öffentlichkeit gehen und umfänglich informieren.
Und jetzt mal ehrlich: Besser ein solventer Investor und Bauherr mit Herz setzt dieses Projekt um. Denn ein zweites „Nikoläuschen“ brauchen wir in Andernach nicht.
Euer Bäckerjung
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