Allgemeine Berichte | 06.06.2018

Der Rheinbreitbacher Löschzug lud im Wonnemonat zu seinem Dreikönigsfest ein

Andreas Nagel und Bernd Roeder erhalten das Silberne Feuerwehrehrenzeichen

Da die „35-Jährigen“ erst beim VG-Feuerwehrtag ausgezeichnet werden, war die Zahl der geehrten und beförderten Kameraden relativ übersichtlich.DL

Rheinbreitbach. Zu seinem legendären „Dreikönigsfest“ hatte der Löschzug von Rheinbreitbach in die Wagenhalle an der Bürresheimer Straße eingeladen. Begrüßen konnte dort Wehrführer Ralf Horschel mit seinem Stellvertreter René Mengo neben dem Chef der Wehr, Verbandsbürgermeister Karsten Fehr, sowie Wehrleiter Ulrich Rechmann mit seinem Stellvertreter Ralf Wester auch Ehrenwehrleiter Hans-Josef Fröhlich, die Kameraden der Alterswehr, den Förderverein Sankt Florian um Andreas Kroheck und Jens Menden, die Kameraden aus Erpel um seinen Kollegen Ernst Eich sowie aus „Rheinbreitbach Nord“ den Bad Honnefer Stadtbrandinspekteur Frank Brodeßer samt Stellvertreter Frank Quadflieg sowie mit Joachim Salz den „Herrn der Pflaster“. Namentlich willkommen heißen konnte Ralf Horschel zudem den 1. Beigeordneten Ansgar Federhen sowie die beiden Bürgermeisterkandidaten Heinz Schmitz und Roland Thelen. Sein besonderes Lob galt dem Festausschuss, der vor allem das anschließende „Eifeler Scheunenfest“ mit dem traditionellen Schätzspiel organisiert hatte. Dass der Löschzug sein Fest entgegen der Bezeichnung nicht Anfang Januar, sondern im Mai feiere, habe gute Gründe. Zum einen würde man sich so enorme Energiekosten sparen und zum anderen laufe man nicht Gefahr, dass Gäste und Aktive auf dem Heimweg wegen Glatteis ausrutschen würden, nahm er möglichen Lästerern den Wind aus den Segeln, um dann seinen 35 Aktiven lobend zu bescheinigen: „Diesen Abend habt Ihr Euch wirklich verdient!“

Großes Engagement der Alters- und Ehrenwehr

Diesem Lob schloss sich der Chef der Wehr unumwunden an. Vor allem das Engagement der Alters- und Ehrenwehr um „Bauleiter“ Ralf Ueberall, die den Schulungsraum Ende vorigen Jahres komplett renoviert hatte, hob er hervor. „Schon im Mittelalter haben sich Bürger zusammengeschlossen, um ihre Städte vor gefährlichen Feuersbrünsten zu bewahren. Heute spielt die Freiwillige Feuerwehr im Sicherungskonzept unserer VG eine zentrale Rolle“, hob Karsten Fehr hervor. Alle in der VG könnten heilfroh sein, dass die Feuerwehrkameraden ihren Dienst freiwillig und unentgeltlich leisten und sogar ihre Freizeit opfern würden, damit die Bürger in Sicherheit leben können. „Damit unser Feuerwehrwesen in der jetzigen Form weiter funktionieren kann, ist es notwendig, dass sich immer wieder Freiwillige für den Feuerwehrdienst melden“, mahnte der Chef der Wehr. Die Freiwillige Feuerwehr Rheinbreitbach setze ganz bewusst auf die Nachwuchsarbeit und habe entsprechend sogar einen „Feuerwehr-Werbetag“ durchgeführt.

„Die Mädchen und Jungen, die heute zur Jugendfeuerwehr gehen, sind die Brandmeister und Wehrführer vom morgen. Außerdem zeigt die Jugendarbeit der Feuerwehr Alternativen zum virtuellen Freizeitangebot unserer Medien- und Spaßgesellschaft auf, indem sie Qualifikationen im richtigen sozialen Miteinander vermittelt“, so Karsten Fehr, bevor er neben dem „spätberufenen“ Jens Ott drei Ehemalige der 22-köpfigen Truppe von Jugendfeuerwehrwart Robert Rohkrämer als Feuerwehrmann-Anwärter verpflichte. Dies waren Christopher Mrohs, Kai Thieme und der Träger des Ehrenzeichens des Kreisjugendfeuerwehrverbandes, Niko Rechmann.

Zusammen mit Ulrich Rechmann beförderte er Christopher Gehrmann zum Feuerwehrmann, Jan Henrik Zagermann zum Ober-, sowie Daniel Korfu und Daniel Scheika zum Hauptfeuerwehrmann. Als Hauptlöschmeister verstärkt Dominik Andres den Löschzug, der, so der Chef der Wehr, allein in diesem Jahr bis Mitte Mai schon 23 mal im Einsatz war. „In den knapp fünf Monaten gab es 14 Brandeinsätze und neun Hilfeleistungen“, bemühte Karsten Fehr die Statistik, bevor er sich mit Andreas Nagel und Bernd Roeder zwei weiteren Hauptlöschmeistern zuwandte. Für 25 Jahre aktive und pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr überreichte er ihnen zusammen mit dem Wehrleiter das Silberne Feuerwehrehrenzeichen. „Unsere ‚35- und 45-Jährigen‘ werden dann beim Verbandsgemeinde-Feuerwehrtag am Wochenende, 22./23. September, an dem auch das neue Feuerwehrgerätehaus offiziell eingeweiht wird, mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen ausgezeichnet“, verriet René Mengo.

DL

Da die „35-Jährigen“ erst beim VG-Feuerwehrtag ausgezeichnet werden, war die Zahl der geehrten und beförderten Kameraden relativ übersichtlich.Foto: DL

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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