Allgemeine Berichte | 26.04.2017

Volkshochschule Voreifel vor Entscheidung

Anfang Mai soll ein neuer Direktor gewählt werden

Drei Personen stehen zur Auswahl – Nach der Kündigung von Adrian Güter war die Stelle neu ausgeschrieben worden – 20 Bewerbungen sind eingegangen

Rheinbach. Die Volkshochschule Voreifel hat voraussichtlich schon in Kürze einen neuen Direktor oder eine neue Direktorin.

Das bestätigte Zweckverbands-Vorsteher Stefan Raetz gegenüber Blick aktuell. Bei der nächsten Sitzung des VHS-Zweckverbandes am Mittwoch, 3. Mai, soll der Nachfolger von Adrian Grüter gewählt werden, der seinen Posten zum Ende des vergangenen Jahres niedergelegt hatte. Er hatte die Leitung im September 2014 übernommen und eine berufliche Neuorientierung als Grund für seine Kündigung angegeben.

Drei Bewerber beiderlei Geschlechts stehen in der Sitzung im Meckenheimer Verwaltungsgebäude „Im Ruhrfeld 16“ zur Auswahl, und alle drei seien hervorragend für das Amt geeignet, ist Raetz überzeugt. Darunter seien sowohl externe wie auch interne Bewerber.

„Durchaus möglich, dass ein bekanntes Gesicht darunter ist“, mehr dürfe er aus Gründen der Vertraulichkeit nicht sagen.

Spannende Entscheidung

Gleich nach der Kündigung Grüters habe der Zweckverband die Stelle neu ausgeschrieben. Darauf hätten sich etwa 20 Personen beworben. Gemeinsam mit seinen Bürgermeister-Kollegen aus Meckenheim, Swisttal und Wachtberg habe Stefan Raetz nach einer Vorstellungsrunde eine Vorauswahl getroffen. Sechs Bewerber kamen in vertiefende Vorstellungsgespräche, aus denen wiederum drei ausgesucht worden sein, die nun der Zweckverbandsversammlung im nichtöffentlichen Teil der Sitzung vorgestellt werden.

„Da ist mit Sicherheit einer dabei, der den Zuschlag der Zweckverbands-Versammlung bekommen wird“, so Raetz. Die drei Kandidaten böten den Vertretern der beteiligten Kommunen eine echte Auswahl und seien hervorragend geeignete Bewerber, die Entscheidung werde reizvoll und spannend.

Wirtschaftliche und inhaltliche Situation berücksichtigen

Der künftige Direktor oder die künftige Direktorin solle einerseits die bereits begonnene wirtschaftliche Optimierung der Volkshochschule weiter voranbringen und zugleich die inhaltliche Ausrichtung im Auge haben. „Es gilt, sowohl die Volkshochschule als auch die Musikschule nach vorne zu bringen und den ohnehin schon guten Ruf der beiden Bildungsinstitute noch weiter zu verbessern.“ Dennoch müsse die neue Person an der Spitze die wirtschaftlichen Belange im Blick behalten, denn man müsse sich am Markt behaupten können und die Zuschussbelastung der beteiligten Kommunen, die ohnehin finanziell arg gebeutelt seien, im Rahmen halten. „Das sind die beiden Gewichte in der Waagschale, die im Ausgleich gehalten werden müssen“, so Raetz.

Derzeit leitet die stellvertretende Direktorin Dr. Barbara Hausmann die Volkshochschule kommissarisch, bis der neue Leiter in Amt und Würden ist.

JOST

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