Veranstaltung „Irrwege verstehen“ in der VHS Neuwied
Angehörige psychisch Kranker stehen im Mittelpunkt
Diskussionsrunde am 24. Oktober
Neuwied. Laut Statistik erlebt jeder dritte Deutsche im Laufe eines Jahres zumindest zeitweise eine psychische Erkrankung. Eine psychische Erkrankung kann in jedem Alter - als Jugendlicher, Erwachsener oder Senior - auftreten. Von diesen psychischen Problemen beziehungsweise dieser Erkrankung sind auch die Angehörigen immer betroffen. Schwierige Fragen können die Folge sein: Gibt es in der Familie eine psychische Erkrankung? Habe ich als Angehöriger Mitschuld an dieser psychischen Erkrankung? Warum nimmt der psychisch Erkrankte meine Ratschläge und Hilfen nicht an? Mit all diesen Fragen fühlen sich Angehörige häufig allein gelassen.
Mit der Veranstaltung „Angehörige psychisch kranker Menschen: Überlastet – überfordert – übersehen“ in der Reihe „Irrwege verstehen“ wird das Thema aufgegriffen und gemeinsam diskutiert. Als kompetente Gesprächspartner diskutieren Axel Hillenbrand, Betreuungsverein der AWO, Andreas Markert, Lebensberatungsstelle Neuwied, Gerhild Schranz, Pflegestützpunkt Linz, Holger Thiel, ambulante psychiatrische Pflege, Daniela Andreis-Renner von der Linzer Gruppe „Pflegende Angehörige von Demenzkranken“ sowie Heidrun Knebel, Marienhaus-Klinikum St. Antonius Tagesklinik Neuwied. An Infotischen stehen weitere Dienste und Angebote wie beispielsweise das Selbsthilfenetzwerk gemeindenahe Psychiatrie oder die Angehörigengruppe psychisch kranker Menschen im Landkreis Neuwied mit Informationen und Rat zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt am 24. Oktober im großen Saal der VHS Neuwied, Heddesdorfer Straße 33 in Neuwied. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nähere Informationen über die VHS, Tel. (0 26 31) 3 98 90 sowie die Psychiatriekoordinationsstelle des Kreises Neuwied, Frau Mantai und Dr. Kettler, Tel. (0 26 31) 80 37 22 oder -7 32, oder im Internet unter www.psychiatrie-neuwied.de. Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Neuwied
