Meckenheimer Blütenkönig trifft zum Abschluss ihrer Amtszeit die Bundeskanzlerin
Anna Mahnig lebt ihren königlichen Traum
Meckenheim. Einmal Königin sein und die Bundeskanzlerin treffen: Für Anna Mahnig wurde der Traum Wirklichkeit. Als Meckenheimer Blütenkönigin begegnete sie Angela Merkel in Berlin, um der Regierungschefin und ihren Bundesministern einen Korb mit köstlichen heimischen Äpfeln zu übergeben. Überhaupt liegen ereignisreiche Monate hinter Anna Mahnig, deren Regentschaft bald endet. Bereits zum Meckenheimer Zintemaat (7. bis 9. Dezember) stellt Bürgermeister Bert Spilles ihre Nachfolgerin vor.
Auf die künftige Hoheit wartet eine Amtszeit voller Höhepunkte und unvergesslicher Momente. Sie steht im Rampenlicht, repräsentiert ihre Heimat und lernt viele spannende Personen und prominente Persönlichkeiten kennen – wie Anna Mahnig jüngst in der Hauptstadt. Neben der Bundeskanzlerin kosteten auch die Mitglieder des Bundeskabinetts von den leckeren Meckenheimer Äpfeln, die sie mitgebracht hatte. „Die waren alle sehr freundlich und interessiert. Mit manchen kamen wir ins Gespräch, vor allem mit Julia Klöckner und Anja Maria-Antonia Karliczek“, strahlt Anna Mahnig. Von der Bundesministerin für Bildung und Forschung erfuhr sie, dass diese gern im Rheinland Karneval feiert. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, erkundigte sich nach dem beruflichen Werdegang. „Als ich ihr davon berichtete, im April meinen Bachelor in Agrarwissenschaften machen zu wollen, bot mir Frau Klöckner an, ihr eine Bewerbung zu schicken.“
Das Amt der Blütenkönigin kann sogar berufliche Türen öffnen, weiß Anna Mahnig, macht aber vor allem großen Spaß. Ihr fällt der Startschuss der NRW-Radtour in der Swistbachaue ein, „den ich abfeuern durfte“, und das Blütenfest. In ihrem edlen Kleid und dem Diadem im frisierten Haar war sie der Star der Veranstaltung. „Auch die Krönung durch den Bürgermeister im Sängerhof ist mir lebhaft in Erinnerung geblieben“, sagt sie.
Diesen Termin wird sie Anfang 2019 zwar noch einmal wahrnehmen, allerdings dann, um ihrer Nachfolgerin die Insignien der „königlichen Macht“ zu übergeben. „Dann geht für mich eine tolle Zeit zu Ende, in der ich viel gelernt habe. Nach diesem Jahr habe ich kein Problem mehr, vor einer großen Menschenmenge zu sprechen. Auch der Umgang mit Politikern und fremden Menschen fällt mir jetzt viel leichter“, bezeichnet Anna Mahnig die Regentschaft als Chance, persönlich zu wachsen und natürlich die Apfelstadt Meckenheim nach Kräften zu unterstützen. „Für mich ein super Gefühl!“
Genau das wünscht sie ihrer Nachfolgerin, der zehnten Meckenheimer Blütenkönigin. „Sie soll jeden Termin mit einem Lachen angehen, vergnügt sein und ihren Traum leben.“
Pressemitteilung der
Stadt Meckenheim
