Anrennen gegen Vorurteile
Wettbewerb soll Kinder zu mehr Bewegung animieren - Erfolgserlebnisse sind garantiert
Meckenheim/Rheinbach. Die Raiffeisenbank Rheinbach speed4-Schulmeisterschaft ist jüngst in Rheinbach zu Ende gegangen. Am Finale des Laufwettbewerbs haben rund 150 Kinder aus Rheinbach und Meckenheim teilgenommen. Um die 300 Eltern und Besucher sorgten beim Toyota Autohaus 3H Automobile für eine tolle Finalkulisse.
Zu dick, zu unbeweglich und nicht von Fernseher, Playstation oder Computer wegzulocken - gegen diese Vorurteile kämpften die Grundschüler in Rheinbach und Meckenheim an. Im Rahmen der speed4-Schulmeisterschaft zeigten die Jungen und Mädchen der ersten bis vierten Klassen, wie viel Spaß sportliche Betätigung und ein echter Wettkampf machen können. Die speed4-Schulmeisterschaft ist mittlerweile zu Deutschlands größtem Sportwettbewerb für Grundschüler geworden. Sie motiviert Kinder zu mehr Bewegung, auch die weniger aktiven. Die unmittelbar erlebbaren Erfolgserlebnisse vermitteln Spaß am sportlichen Wettbewerb. Der Spaß beginnt für die Kinder im Sportunterricht. Dort lernten die Schüler den speed4-Laufparcours kennen.
Was ist speed4?
Hinter speed4 verbirgt sich ein Laufparcours, der über ein computergesteuertes Lichtschrankensystem eine genaue Messung verschiedener Laufdaten erlaubt. Der speed4-Läufer schaut dabei auf eine Ampel, die die Richtung des Laufwegs vorgibt und Konzentration verlangt. Der Laufweg selbst führt etwa sechs Meter geradeaus, bevor an einer Wendemarke der Rückweg im Slalom beginnt. Direkt nach dem Zieldurchlauf bekommt der speed4-Läufer einen Laufbon, auf dem die Einzelzeiten Reaktion, Sprint, Wende und Slalom sowie die Gesamtzeit erfasst sind. Über die Einzelzeiten ist eine optimale Vergleichbarkeit gegeben, was den Wettbewerbsgedanken fördert.
Das schnellste Kind des Finaltages war Marco Heinevetter. Der Viertklässler stellte am Samstag mit 4,99 Sekunden den Tagesrekordwert auf. Er war somit sogar schneller als Fußballstar Lionel Messi, der diesen Laufparcours in 5,12 Sekunden durchlaufen hat.
Der speed4-Parcours garantiert jedem Kind Erfolgserlebnisse: Alle Kinder (auch die weniger sportlichen) können sofort mitmachen, und erfahrungsgemäß ist immer wenigstens ein Wert „konkurrenzfähig“. Bei mehrfachem Absolvieren des Parcours sind Verbesserungen von mindestens einer Laufzeit schnell möglich und durch das Bonsystem sofort sichtbar. Auf spielerische Weise schafft speed4 eine gesunde Wettbewerbssituation und vermittelt sportlichen Ehrgeiz: Die Kinder tauschen sich nicht mehr über die Levels von Computerspielen, sondern ihre Einzelzeiten aus. Durch das Logo-Sammelspiel hat jedes Kind die Möglichkeit, sich Preise abzuholen, was zusätzlich motiviert. Mit Unterstützung verschiedener Olympiasieger und Ex-Fußballprofis (darunter Jürgen Klopp, Frank Neubarth, Michael Henke und Rica Reinisch) finden die speed4-Schulmeisterschaften mittlerweile bundesweit statt.
Kooperationen von „speed4“
Die Universitäten Heidelberg und Wuppertal führen zurzeit unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Roth und Prof. Dr. Theodor Stemper eine sportwissenschaftliche Evaluationsstudie durch, damit in Zukunft jeder speed4-Läufer in Abhängigkeit zu Alter und Geschlecht direkt nach seinem Lauf ein Feedback über seinen Leistungsstand in Bezug auf Reaktion, Antritt, Richtungswechsel und koordinatives Geschick bekommt.
Alle Ergebnisse, eine Auswahl an Bildern und weitere Informationen zur speed4-Schulmeisterschaft auf der Homepage www.speed4.de.
Pressemitteilung
der Raiffeisenbank
Rheinbach Voreifel eG
Nicht nur das Tempo, sondern auch Reaktionsvermögen und Geschicklichkeiten zählten beim Absolvieren des Parcours.
