Das Maifeld hat eine Gemeindeschwester plus
Ansprechpartnerin für betagte Menschen
VG Maifeld. Das Maifeld hat eine Gemeindeschwesterplus. Zum 1. Oktober trat Andrea Kaufmann ihren Dienst an. Die 59-jährige Gappenacherin arbeitete über 40 Jahre als Krankenschwester (zuletzt auf der Intensivstation), absolvierte berufsbegleitend eine Ausbildung zur ländlichen Hauswirtschafterin und ist im sozialen Bereich in der Verbandsgemeinde Maifeld sehr engagiert. Beste Voraussetzungen also für die neue Aufgabe. Gemeindeschwesterplus ist ein vom Land initiiertes, bis Ende 2025 (und hoffentlich länger) mit 0,375 Stellen gefördertes und von der Verbandsgemeinde Maifeld ausgebautes Projekt.
Für Senior(inn)en, die zu Hause leben
Gedacht als zusätzliches Angebot für ältere Menschen in der Verbandsgemeinde Maifeld mit dem Ziel, betagten Menschen, die alleine leben und noch nicht pflegebedürftig sind, einen Ansprechpartner an die Seite zu stellen. „Wir haben eine halbe Stelle daraus gemacht und werden dieses neue Angebot auf jeden Fall weiter ermöglichen“, verspricht Bürgermeister Maximilian Mumm. „Der Bedarf ist da“, weiß auch Marc Battenfeld, Ansprechpartner für Seniorenarbeit und Demografie im Maifelder Zukunftsbüro. Dank der Erweiterung der Stelle berät und unterstützt Andrea Kaufmann nicht nur hochbetagte Menschen, die alleine leben und noch nicht pflegebedürftig sind (wie vom Land angedacht), sondern auch schon unter 80-Jährige. In den ersten Wochen stellt sie sich in den einzelnen Gemeinden und Städten bei auf Seniorenarbeit ausgerichteten Angeboten und Institutionen vor, um so erste Kontakte zu knüpfen und zu sehen, wo der Schuh drückt.
Gemeindeschwesterplus berät kostenlos und individuell
Die Mutter von zwei erwachsenen Kindern ist gespannt auf diese berufliche Herausforderung und das ganz neue Aufgabengebiet. Sie sieht ihre Schwerpunkte in den Bereichen Prävention und Beratung beispielsweise zu Ernährung oder Mobilität: „Nicht Defizite aufdecken, sondern Ressourcen erkennen und fördern, damit ältere Menschen möglichst lange selbstständig zu Hause leben können.“ Gerne besucht Andrea Kaufmann die Maifelderinnen und Maifelder zu Hause, informiert und berät kostenlos und individuell. Dabei klärt sie über vorhandene Angebote auf und organisiert – wenn nötig - auch Unterstützung. So wird sie als Netzwerkerin, Ansprechpartnerin und Vermittlerin auch in engem Kontakt zu Pflegestützpunkt und Pflegediensten stehen. „In jedem Fall freue ich mich auf viele persönliche Begegnungen und schöne Gespräche.“
Zu erreichen ist Andrea Kaufmann unter der Telefonnummer 0151/53495148 oder per E-Mail an andrea.kaufmann@maifeld.de.
Pressemitteilung VG Maifeld
