Allgemeine Berichte | 30.04.2026, 08:55 Uhr

„Essbare Stadt 2026“: Andernach bringt Obst in die Innenstadt

Apfelbäume auf dem Marktplatz setzen neues Highlight für Nachhaltigkeit und Stadterlebnis

Die Essbare Stadt Andernach startet mit einem frischen Impuls in den Frühling 2026Foto: Andernach.net GmbH / Johannes Lewenberg
110

Andernach. Die „Essbare Stadt“ Andernach startet mit einem frischen Impuls in den Frühling 2026: Unter dem neuen Motto „Obst“ rückt die Stadt nicht nur gesunde Ernährung und Biodiversität in den Fokus, sondern bringt Natur und Genuss noch sichtbarer in den urbanen Raum. Ein besonderes Highlight erwartet die Bürgerinnen und Bürger direkt im Herzen der Stadt – auf dem Marktplatz werden erstmals Apfelbäume gestellt.

Mit dieser Aktion verwandelt sich ein zentraler Ort des städtischen Lebens temporär in einen erlebbaren Obstgarten. Die Bäume sollen optisch begeistern und auch zum Entdecken und Mitmachen einladen.

Die „Essbare Stadt“ steht seit vielen Jahren für die Idee, öffentliche Flächen sinnvoll zu nutzen und für alle zugänglich zu machen. Mit dem Fokus auf Obst beschreitet die Essbare Stadt Andernach das Jahr 2026: In diesem Jahr werden vermehrt Obstbäume und -sträucher in das Stadtbild integriert – sichtbar, nutzbar und nah an den Menschen. Ein zentrales Anliegen der Essbaren Stadt ist es, Menschen zusammenzubringen. Das neue Motto soll dazu anregen, sich aktiv mit Lebensmitteln auseinanderzusetzen und die Herkunft von Obst wieder bewusster wahrzunehmen.

Jonas Gesell, Leiter des Sachgebietes Umwelt und Nachhaltigkeit, erklärt: „Obst verbindet viele Aspekte, die uns als Stadt wichtig sind: Es steht für gesunde Ernährung, regionale Wertschöpfung und biologische Vielfalt. Mit den Apfelbäumen auf dem Marktplatz bringen wir diese Themen ganz bewusst in den Alltag der Menschen.“

Obstbäume sind ökologisch besonders wertvoll. Sie bieten Nahrung für Insekten während der Blütezeit und später auch für Vögel und andere Tiere. Gleichzeitig tragen sie zur Verbesserung der Luftqualität bei und wirken temperaturausgleichend – ein wichtiger Faktor gerade in innerstädtischen Bereichen. Oberbürgermeister Christian Greiner betont: „Obstpflanzen machen saisonale Veränderungen unmittelbar erlebbar – von der Blüte bis zur Ernte. Darüber hinaus setzen wir weiterhin auf einen ganzheitlichen Ansatz: Die Integration von Obstpflanzen ergänzt bestehende Maßnahmen wie extensive Grünflächenpflege, Blühflächen und naturnahe Bewirtschaftung. So entsteht ein vernetztes System, das die Biodiversität im gesamten Stadtgebiet stärkt.“

Die Stadt lädt alle Andernacherinnen und Andernacher ein, sich am Motto „Obst“ zu beteiligen – sei es durch eigene Pflanzprojekte, die Pflege bestehender Flächen oder einfach durch das bewusste Erleben der Angebote im Stadtgebiet.

Mit dem neuen Jahresmotto zeigt die „Essbare Stadt“ Andernach einmal mehr, wie innovative Ideen konkrete Wirkung entfalten können – direkt vor der eigenen Haustür und mitten im Herzen der Stadt.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung Andernach

Die Essbare Stadt Andernach startet mit einem frischen Impuls in den Frühling 2026Foto: Andernach.net GmbH / Johannes Lewenberg

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kokubu - 14.01.27
Dauerauftrag
Jahreskampagne 6. Anzeige - Herbstvergnügen
Heimat aktiv erleben
Heimat aktiv erleben
Empfohlene Artikel
Ein Ring aus Texas-Eichen aus einer Baumschule am Niederrhein, die im Herbst eine kräftig rote Laubfärbung bekommen, wächst künftig auf dem Wallersheimer Kreisel.
22

Koblenz setzt auf die Zukunft und investiert in die Neupflanzung von 261 Bäumen bis zum Frühjahr 2027. Der Eigenbetrieb für Grünflächen- und Bestattungswesen plant, das Stadtgrün an verschiedenen Orten zu bereichern und aufzuwerten. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

V.li. Fidan Dervishaj, Bürgermeisterin Alexandra Marzi, Wehrleiter Thomas Huberty, Ismajl.
19

Der Albi Market und die Gesundheitswelt Siershahn richteten eine Grillfeier aus, um den Feuerwehren der Verbandsgemeinde Wirges, der Feuerwehr Ransbach-Baumbach, der Feuerwehr Selters sowie den DRK Ortsvereinen Siershahn und Wirges für ihren engagierten Einsatz bei einem Großbrand in Siershahn ihren Dank auszusprechen. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild
36

Bad Honnef / Linz. Die Anschlussstelle Bad Honnef/Linz auf der A3 in Fahrtrichtung Oberhausen wird von Freitagabend, dem 6. November, um 20 Uhr bis Montagmorgen, dem 9. November, um 5 Uhr gesperrt. Eine Umleitung führt über die Anschlussstelle Siebengebirge und ist mit einem roten Punkt bzw. blauen Tafeln „U 13“ gekennzeichnet. Diese Sperrung ist Teil der umfassenden Instandsetzungsarbeiten der Autobahn GmbH Rheinland an der A3.

Weiterlesen

vor der Porta Nigra
0

Tambour-Corps-Tour nach Trier

Tambour-Corps Rheinbrohl auf Tour

Am Wochenende nach der Nachkirmes hieß es für die aktiven Musiker des Tambour-Corps Rheinbrohl: Koffer packen und auf nach Trier! Die Reise startete am Samstagmorgen mit dem Zug ab Bad Breisig. Bereits während der Fahrt kam - dank des eigens kreierten „Hitster - Tambour-Corps-Version“ - beste Stimmung auf. Bei Getränken und Snacks wurde geraten, gesungen und viel gelacht.

Von Anna Rott aus Rheinbrohl

Weiterlesen