Allgemeine Berichte | 30.04.2026

„Essbare Stadt 2026“: Andernach bringt Obst in die Innenstadt

Apfelbäume auf dem Marktplatz setzen neues Highlight für Nachhaltigkeit und Stadterlebnis

Die Essbare Stadt Andernach startet mit einem frischen Impuls in den Frühling 2026Foto: Andernach.net GmbH / Johannes Lewenberg

Andernach. Die „Essbare Stadt“ Andernach startet mit einem frischen Impuls in den Frühling 2026: Unter dem neuen Motto „Obst“ rückt die Stadt nicht nur gesunde Ernährung und Biodiversität in den Fokus, sondern bringt Natur und Genuss noch sichtbarer in den urbanen Raum. Ein besonderes Highlight erwartet die Bürgerinnen und Bürger direkt im Herzen der Stadt – auf dem Marktplatz werden erstmals Apfelbäume gestellt.

Mit dieser Aktion verwandelt sich ein zentraler Ort des städtischen Lebens temporär in einen erlebbaren Obstgarten. Die Bäume sollen optisch begeistern und auch zum Entdecken und Mitmachen einladen.

Die „Essbare Stadt“ steht seit vielen Jahren für die Idee, öffentliche Flächen sinnvoll zu nutzen und für alle zugänglich zu machen. Mit dem Fokus auf Obst beschreitet die Essbare Stadt Andernach das Jahr 2026: In diesem Jahr werden vermehrt Obstbäume und -sträucher in das Stadtbild integriert – sichtbar, nutzbar und nah an den Menschen. Ein zentrales Anliegen der Essbaren Stadt ist es, Menschen zusammenzubringen. Das neue Motto soll dazu anregen, sich aktiv mit Lebensmitteln auseinanderzusetzen und die Herkunft von Obst wieder bewusster wahrzunehmen.

Jonas Gesell, Leiter des Sachgebietes Umwelt und Nachhaltigkeit, erklärt: „Obst verbindet viele Aspekte, die uns als Stadt wichtig sind: Es steht für gesunde Ernährung, regionale Wertschöpfung und biologische Vielfalt. Mit den Apfelbäumen auf dem Marktplatz bringen wir diese Themen ganz bewusst in den Alltag der Menschen.“

Obstbäume sind ökologisch besonders wertvoll. Sie bieten Nahrung für Insekten während der Blütezeit und später auch für Vögel und andere Tiere. Gleichzeitig tragen sie zur Verbesserung der Luftqualität bei und wirken temperaturausgleichend – ein wichtiger Faktor gerade in innerstädtischen Bereichen. Oberbürgermeister Christian Greiner betont: „Obstpflanzen machen saisonale Veränderungen unmittelbar erlebbar – von der Blüte bis zur Ernte. Darüber hinaus setzen wir weiterhin auf einen ganzheitlichen Ansatz: Die Integration von Obstpflanzen ergänzt bestehende Maßnahmen wie extensive Grünflächenpflege, Blühflächen und naturnahe Bewirtschaftung. So entsteht ein vernetztes System, das die Biodiversität im gesamten Stadtgebiet stärkt.“

Die Stadt lädt alle Andernacherinnen und Andernacher ein, sich am Motto „Obst“ zu beteiligen – sei es durch eigene Pflanzprojekte, die Pflege bestehender Flächen oder einfach durch das bewusste Erleben der Angebote im Stadtgebiet.

Mit dem neuen Jahresmotto zeigt die „Essbare Stadt“ Andernach einmal mehr, wie innovative Ideen konkrete Wirkung entfalten können – direkt vor der eigenen Haustür und mitten im Herzen der Stadt.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung Andernach

Die Essbare Stadt Andernach startet mit einem frischen Impuls in den Frühling 2026Foto: Andernach.net GmbH / Johannes Lewenberg

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