Allgemeine Berichte | 25.07.2016

Hunderte nahmen an der Haupterhebung und der Eröffnungsmesse teil

Apollinariswallfahrt lockt große Pilgerscharen auf den Apollinarisberg

Prozession in den Klostergarten und der Segen vom Pacelli-Platz über Remagen

Die Haupterhebung aus der Krypta.AB

Remagen. „Barmherzig wie der Vater!“ Unter diesem Thema steht die diesjährige Apollinariswallfahrt, bei der tausende von Gläubigen zum Heiligen Apollinaris beten und sich die Büste des Heiligen mit der Reliquie aufsetzen lassen. Hunderte von Gläubigen nahmen schon am Samstag an der feierlichen Eröffnungsmesse mit der Haupterhebung und der Segnung der Stadt vom Pacelliplatz aus sowie am Pontifikalamt am Sonntag mit Weihbischof Robert Brahm teil. Der Weihbischof öffnete am Sonntag vor dem Pontifikfalamt die „Heilige Pforte“, die Haupteingangstür zur Apollinariskirche. Durch die Eröffnung der Heiligen Pforte durch den Weihbischof Robert Brahm können die Gläubigen in diesem Jahr nach vorheriger Beichte den Ablass von Schuld und Sündenstrafen erlangen. Den Segen über die Stadt Remagen gab zum zweiten Mal der leitende Remagener Pfarrer Frank Klupsch, zum ersten Mal seit sein Amtssitz nach Remagen verlegt ist.

„Bereits zum zehnten Mal laden wir zur Apollinaris-Wallfahrt ein und wir hoffen, dass wieder viele, viele Menschen zur Wallfahrt kommen und ihren Glauben finden“, begrüßte Pater Bartholomé von der Ordensgemeinschaft „der gekreuzigten und auferstandenen Liebe“. Er hieß besonders den leitenden Pfarrer von Remagen Frank Klupsch willkommen, denn das Heilige Haupt gehöre zur Pfarrgemeinde Sankt Peter und Paul. Sein weiterer Willkommensgruß galt Dechant Achim Thieser aus Sinzig, dem Apollinarischor, der Schützengesellschaft Remagen mit ihrem Präsidenten Wolfgang Strang, Hauptmann Bernd Schunk und Königspaar Markus Strang und Anka Flossdorf, sowie den Musikern der Steinbach-Hardt-Bläser, die zum zweiten Mal die Eröffnungsmesse und die Prozession musikalisch begleiteten. „Wenn sie nächstes Jahr wieder dabei sind, dann ist es Tradition“, betonte Guardian Pater Bartholomé den rheinischen Brauch.

„Wir dürfen uns von der Barmherzigkeit Gottes umarmen lassen“, hob Pater Bartholomé den Leitgedanken der zweiwöchigen Apollinaris-Wallfahrt in den Mittelpunkt. Die Wallfahrt und ihr Leitgedanken würden dazu ermuntern selbst barmherzig zu sein. „Ich lade sie ganz herzlich ein, diese wohltuende, gnadenvolle und barmherzige Zeit, besonders während der jährlichen Wallfahrtszeit anzunehmen und zu genießen. Wir feiern „wie barmherzig der Vater“ ist auch für Sie.

„ Es ist höchste Zeit, dass die Bläsergruppe Apollinaris wachruft und wir ihn aus dem Sarkophag in der Krypta holen und ihn ehren können“. Begleitet von den Geistlichen erhob Pastor Frank Klupsch die silberne Büste mit den Reliquien des Heiligen Apollinaris aus dem steinernen Sarkophag, bevor die Geistlichen mit der Silbernen Büste, begleitet von den Remagener Schützen und den Gläubigen durch den Klostergarten zum Pacelli-Platz zogen. Alljährlich begleiten die Schützen in Tracht den Haupterhebungsgottesdienst sowie die Prozession zum Pacelli-Platz im Klostergarten.

Bereits zum achten Mal fand die Prozession direkt im Anschluss an die Haupterhebung vor der Eröffnungsmesse statt.

Damit möchte die Ordensgemeinschaft die Haupterhebung mit der Prozession und dem Segen über die Stadt näher zusammen bringen und die Eucharistiefeier nicht unterbrechen. Vom Pacelli-Platz aus sprach Pfarrer Frank Klupsch den Segen über die Stadt Remagen und ihre Bürger. In einer Schweigeminute gedachten die Geistlichen und Gläubigen auf Wunsch von Pastor Klupsch den jüngsten Opfern der Katastrophe in München. Der besondere Wunsch von Klupsch war der Wunsch nach Frieden, Frieden zwischen Völkern und Religionen. „Diesen Segen brauchen wir alle“, betonte Klupsch. Gemeinsam zelebrierten Pfarrer Frank Klupsch von der Katholischen Pfarrgemeinde Sankt Peter und Paul Remagen, Dechant Achim Thieser aus Sinzig und Pater Bartholomé von der Ordensgemeinschaft in Konzelebration mit weiteren Geistlichen im Anschluss die Eröffnungsmesse zur Wallfahrt.

In langen Schlangen warteten im Anschluss an die Messe die Gläubigen, um sich die Silberne Büste mit den Reliquien des Heiligen Apollinaris aufsetzen zu lassen. Die feierliche musikalische Begleitung bei der Hauptaufsetzung oblag den Steinbach-Hardt-Bläsern und dem Apollinarischor.

Noch bis zum 7. August findet die Wallfahrt zum Heiligen Apollinaris auf dem Apollinarisberg statt. An Werktagen ist jeweils um 9.45 Uhr und um 17 Uhr Rosenkranz sowie und um 15 Uhr Pilgerandacht. Um 18 Uhr ist die Heiligen Messe. Sonntags sind um 8 Uhr, um 10.30 Uhr und um 18 Uhr die Heiligen Messen. Die Pilgerandacht ist sonntags jeweils um 15 Uhr und die Gelegenheit zum Rosenkranz ist um 9.45 Uhr und um 17 Uhr. Beichtgelegenheit ist täglich von 9.45 Uhr bis 10.20 Uhr, von 13 Uhr bis 14.30 Uhr und von 17 Uhr bis 17.50 Uhr.

Nach jeder heiligen Messe und jeder Pilgerandacht ist Gelegenheit, den persönlichen Segen mit dem heiligen Haupt zu empfangen. Nach der heiligen Messe und nach der Pilgerandacht empfängt die Ordensgemeinschaft die Gäste im Kloster oder im Garten zu einem einfachen Imbiss oder Kaffee und Kuchen.

-ab-

Traditonell begleiten die Schützen die Prozession.

Traditonell begleiten die Schützen die Prozession.

Die Prozession zum Pacelli-Platz.

Die Prozession zum Pacelli-Platz.

Die Haupterhebung aus der Krypta.Fotos: AB

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