Allgemeine Berichte | 18.05.2020

Corona-Krise: Frauenhilfsorganisation SOLWODI ist weiterhin erreichbar

Arbeit unterstützen

Koblenz. Gewalt gegen Frauen und Kinder steigt in Krisenzeiten oft an. Familien oder Paare müssen in Isolation oder Quarantäne auf engstem Raum mehr Zeit miteinander verbringen. Die finanzielle Lage ist häufig aufgrund von Kurzarbeit oder Verlust des Arbeitsplatzes prekär. So entstehen schnell angespannte Situationen.

In den vergangenen Wochen haben Anfragen betroffener Frauen an die Hilfsorganisation SOLWODI stark zugenommen. Ein Beispiel: Eine zweifache Mutter musste vor ihrem gewalttätigen Ehemann fliehen. Der Mann hatte die Serbin im Beisein der hochtraumatisierten Kinder geschlagen und die Wohnungseinrichtung demoliert. Er drohte mit ernsten Konsequenzen, sollten die Drei nicht zu ihm zurückkehren. Eine schnelle anonyme Unterbringung in einem SOLWODI-Schutzhaus rettete das Leben der Mutter und Kinder.

SOLWODI ist auch mit seiner Beratungsstelle und seinem Schutzhaus in Koblenz in Corona-Zeiten weiterhin für Hilfesuchende erreichbar: Tel. (02 61) 3 37 19.

Die Beratung ist individuell, anonym und kostenlos. Bei Bedarf bringt SOLWODI seine Klientinnen (mit und ohne Kinder) sowie Jugendliche anonym in einem der Schutzhäuser unter.

Leider reichen die Fördermittel für die Schutzhäuser in der aktuellen Situation nicht aus. SOLWODI ist dringender denn je auf private Spendengelder angewiesen. Jede finanzielle Unterstützung macht es möglich, Frauen in Not zu helfen.

Spenden bitte unter dem Verwendungszweck „SOLWODI-Schutzhaus Koblenz“: Landesbank Saar, Saarbrücken, BIC: SALADE55XXX, IBAN: DE 84 5905 0000 0020 0099 99.

Pressemitteilung

SOLWODI

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Lampionfest in Weißenthurm - KW25
Anzeige "Rund ums Haus"
Lampionfest der Feuerwehr Weißenthurm
Heimat aktiv erleben - Anzeige Biergarten
Image
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Empfohlene Artikel
Prof. Dr. Roman Suthold, Verkehrspolitischer Sprecher des ADAC in NRW.
6

Bonn. Die Sperrung der Bonner Nordbrücke sorgt auf den Ausweichrouten über die A4 (Rodenkirchener Brücke), die B56 (Kennedybrücke) und A562 (Konrad-Adenauer-Brücke) für deutlich längere Staus. Auch auf der B9 stadteinwärts stockt der Verkehr gewaltig. Das bestätigt jetzt eine erste Datenanalyse des ADAC Nordrhein. Dazu hat der ADAC die Staudauer der vergangenen Woche (15. bis 21. Juni) mit den Zahlen einer Woche vor der Sperrung (4. bis 10. Mai) verglichen.

Weiterlesen

Das Sucellus Römerspektakel muss aufgrund der Hitzewelle abgesagt werden.
39

Kinheim. Das Sucellus Römerspektakel in Kinheim kann in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Wetterlage nicht stattfinden. Die Entscheidung wurde nach intensiver Beratung und unter Berücksichtigung der Wetterprognosen, die Temperaturen von bis zu 40 °C vorhersagen, getroffen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Unsere Stadtradlerinnen und Stadtradler
354

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler hat beim diesjährigen STADTRADELN ein beeindruckendes Zeichen für nachhaltige Mobilität gesetzt. Im Aktionszeitraum vom 17. Mai bis 6. Juni 2026 belegte die Schule in der Kategorie „Pro-Kopf-Kilometer“ den ersten Platz unter allen teilnehmenden Schulen im Kreis Ahrweiler.

Von Guido Höfer aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

Die B267 in Rech.  Foto: ROB
886

Der Grund: Die Deutsche Bahn saniert

Ahrtal: Vollsperrung der B267 und Zugausfall ab 29.06.

Rech/Mayschoß. Die Bundesstraße 267 zwischen Rech und Mayschoß wird von Montag, 29. Juni, bis einschließlich Montag, 13. Juli 2026, für den Verkehr voll gesperrt. Grund hierfür sind Sanierungs- und Böschungsarbeiten der Deutschen Bahn. Die Vollsperrung ist notwendig, da die eingesetzten Arbeitsmaschinen beide Fahrstreifen in Anspruch nehmen und eine sichere Vorbeifahrt für Verkehrsteilnehmende nicht gewährleistet werden kann.

Weiterlesen