Corona-Krise: Frauenhilfsorganisation SOLWODI ist weiterhin erreichbar
Arbeit unterstützen
Koblenz. Gewalt gegen Frauen und Kinder steigt in Krisenzeiten oft an. Familien oder Paare müssen in Isolation oder Quarantäne auf engstem Raum mehr Zeit miteinander verbringen. Die finanzielle Lage ist häufig aufgrund von Kurzarbeit oder Verlust des Arbeitsplatzes prekär. So entstehen schnell angespannte Situationen.
In den vergangenen Wochen haben Anfragen betroffener Frauen an die Hilfsorganisation SOLWODI stark zugenommen. Ein Beispiel: Eine zweifache Mutter musste vor ihrem gewalttätigen Ehemann fliehen. Der Mann hatte die Serbin im Beisein der hochtraumatisierten Kinder geschlagen und die Wohnungseinrichtung demoliert. Er drohte mit ernsten Konsequenzen, sollten die Drei nicht zu ihm zurückkehren. Eine schnelle anonyme Unterbringung in einem SOLWODI-Schutzhaus rettete das Leben der Mutter und Kinder.
SOLWODI ist auch mit seiner Beratungsstelle und seinem Schutzhaus in Koblenz in Corona-Zeiten weiterhin für Hilfesuchende erreichbar: Tel. (02 61) 3 37 19.
Die Beratung ist individuell, anonym und kostenlos. Bei Bedarf bringt SOLWODI seine Klientinnen (mit und ohne Kinder) sowie Jugendliche anonym in einem der Schutzhäuser unter.
Leider reichen die Fördermittel für die Schutzhäuser in der aktuellen Situation nicht aus. SOLWODI ist dringender denn je auf private Spendengelder angewiesen. Jede finanzielle Unterstützung macht es möglich, Frauen in Not zu helfen.
Spenden bitte unter dem Verwendungszweck „SOLWODI-Schutzhaus Koblenz“: Landesbank Saar, Saarbrücken, BIC: SALADE55XXX, IBAN: DE 84 5905 0000 0020 0099 99.
Pressemitteilung
SOLWODI
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