Allgemeine Berichte | 28.10.2021

Nach der Flutkatastrophe: ZF bekennt sich zum Standort Rheinland-Pfalz

Arbeitsplätze sollen in der Region erhalten werden

Die Produktion im von der Flut beschädigten Werk Ahrweiler wird vorläufig fortgeführt - Für die langfristige Fortsetzung der Produktion prüft ZF kurzfristig verfügbare Optionen im Umkreis von 50 Kilometern um Ahrweiler

Ahrweiler. Der Technologiekonzern ZF prüft die Perspektiven für seinen während der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 beschädigten Standort Ahrweiler. Bei allen untersuchten Optionen gilt die klare Priorität, die Arbeitsplätze in der Region zu erhalten.

Das Werk in Ahrweiler wurde während der Flut stark in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise wurde kein Mitarbeiter verletzt, jedoch haben die Maschinen und die Infrastruktur durch das Hochwasser nachhaltig Schaden genommen. Dank des großen Engagements der ZF-Mitarbeiter vor Ort und im Schulterschluss mit zahlreichen anderen europäischen ZF-Standorten konnte die Belieferung der Kunden bisher weitestgehend sichergestellt werden.

Mittlerweile hat die Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz die Überschwemmungsgebiete an der Ahr neu abgegrenzt. Die Überschwemmungslinie, die bis zur endgültigen Festsetzung vorläufig gesichert ist, verläuft jetzt mitten durch das Werk. Diese Neubewertung der Risikolage macht deutlich, dass das Werk Ahrweiler in den nächsten Jahrzehnten erneut von Hochwasserständen betroffen sein könnte. Dies macht einen langfristigen Betrieb unmöglich.

Bauliche Maßnahmen zur Flutsicherung des Werkes würden die Produktion monatelang behindern und dennoch keine garantierte Sicherheit bieten. Zudem ist der Betrieb stark auf die umliegende Infrastruktur (Stromversorgung, Zufahrtswege etc.) angewiesen, die im Falle eines weiteren Hochwassers erneut zerstört werden könnte.

Aus diesem Grund hat das ZF-Standortmanagement eine Prüfung von denkbaren Perspektiven für das Werk eingeleitet. Dabei gilt das klare Bekenntnis zur Region und zu den Mitarbeitern am Standort: Das Unternehmen prüft aktuell kurzfristig verfügbare Optionen in einem Umkreis von rund 50 Kilometern um Ahrweiler.

Ralf Hunke, Standortleiter Ahrweiler: „Unser aufrichtiger Dank gilt unseren Kolleginnen und Kollegen, die nach der Flutkatastrophe mit hohem persönlichem Einsatz und beispielloser Teamleistung dazu beigetragen haben, dass wir die Produktion in dieser Ausnahmesituation rasch wieder fortsetzen konnten. An einen alternativen Standort haben wir die klare Anforderung, langfristige Sicherheit zu bieten – für unsere Mitarbeiter, für die Produktion und für unsere Kunden.“

Bis zu einem Umzug wird die Produktion im ZF-Werk Ahrweiler fortgesetzt. Neue Montageanlagen werden Anfang 2022 vor Ort in Betrieb genommen. ZF hat bereits umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um die Gebäude- und Arbeitssicherheit zu gewährleisten und seinen Mitarbeitern in dieser Übergangszeit ein bestmögliches Arbeitsumfeld zu bieten. Diesbezüglich steht das Unternehmen in engem Austausch mit den Behörden.

Sobald ein alternativer Standort ausgewählt wurde, wird das ZF-Standortmanagement die Vorbereitungen für den Umzug in enger Abstimmung mit den Mitarbeitern und dem Betriebsrat in Ahrweiler umsetzen.

Pressemitteilung ZF

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Thomas999: In fünf Monaten ist diese Baumaßnahme niemals abgeschlossen! Wie lange wird schon in der Max-Planck-Straße gebaut? Fast 1 Jahr!
  • H. Schüller: Marcus F., die Dummheit ist hier ebenso der fehlende Stromschlagschutz. Offenbar geht bei der Bahn und Ihnen Profit vor Unfallschutz. Das spart die Kosten für entsprechende Klettersperren einfach ein...
  • Marcus F.: Gegen Dummheit gibt es keinen Schutz.
  • H. Schüller: Der Stromschlagschutz bei der Bahn ist auf dem Stand vor 100 Jahren. Deshalb passiert fast alle zwei Wochen ein Bahnstromunfall und leider kommen in keinem Bahnsystem so viele Menschen und Tiere um wie im elektrischen.

Einladung zum Neujahrsempfang

  • S.Bastian: @ Boomerang: Bitte bringen Sie Licht ins Dunkel, was die Ahmadiyya Muslim Jamaat mit der von Ihnen genannten Moschee und dem dahinter stehenden Verein gemeinsam hat. Sie scheinen hier etwas durcheinander...
  • Boomerang : Die Koblenzer Abu-Bakkr-Moschee beziehungsweise der dahinterstehende „Verein der Islamischen Kultur Koblenz“ steht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Das teilt das rheinland-pfälzische Innenministerium...
  • S. Bastian: Troll! Die Ahmadiyya Muslim Jamaat werden nicht vom Verfassungsschutz beobachtet.
Hausmeister, bis auf Widerruf
Pflegefachkräfte in der Tagespflege(w/m/d)
Imagewerbung
Sonntag Verkauf von 13-18 Uhr
Karnevalssamstag
Maifeld
Karneval in Bad Bodendorf
Stellenanzeige Reinigungskarft
"Harald Schweiss"
Empfohlene Artikel

Bad Neuenahr. Der Ortsbeirat Bad Neuenahr zeigt sich äußerst besorgt über die geplante Vollsperrung des unteren Abschnitts der Telegrafenstraße im Zuge der Fernwärmeverlegung. Die Maßnahme soll nach aktuellem Stand bis zu fünf Monate andauern und bringt erhebliche Einschränkungen für Gewerbetreibende, Einzelhändler, Dienstleister sowie für die Nahversorgung der Bevölkerung mit sich.

Weiterlesen

Urbach. Am heutigen Samstag, 31. Januar, führt die Polizeidirektion Neuwied unter der Beteiligung des Landkreises Neuwied, des THW, der Deutschen Bahn sowie anderen Behörden und Organisationen eine sogenannte Vollübung zum Thema „Bewältigung einer größeren Schadenslage im Bereich der ICE-Strecke“ durch. Die Übung dient dem Zweck, im Falle einer Reallage schnell, effizient und mit klarer Struktur zu reagieren.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Süße Verführungen und herzhafte Currywürste locken zahlreiche Besucher an

Neuwied: Currywurstfestival & ChocolART locken noch bis Sonntag in die Deichstadt

Neuwied. Seit Freitag, 30. Januar, und noch bis Sonntag, 1. Februar, steht Neuwied ganz im Zeichen süßer Verführungen und herzhafter Currywürste in fantasievollen Kreationen. Das Currywurstfestival & ChocolART mit verkaufsoffenen Sonntag lockt wieder Tausende von Besuchern aus nah und fern in die Deichstadt. FF

Weiterlesen

Helfende Hände gesucht
Pellets
Dienstleistungen
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Januar 2026
Ausbildung zur/zum Kauffrau-/mann für Büromanagement (m/W/D)
3+1 Aktion
Rosenmontag
Rosenmontagszug in Brohl
Experten für Recht/Steuern/Versicherungen
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606  // AZ Commodity Rheinschiene KW 5
VW Fahrzeugangebote
Lossprechungsfeier der KFZ Innung Ahrweiler
Motivierte und engagierte  Nachwuchskräfte
Wahlwerbung Thomas Meyer
Titelanzeige Goldankauf