Allgemeine Berichte | 18.07.2017

Kirmes in Sessenhausen

Attraktion, Unterhaltung und Party-Feeling pur

Viel Arbeit beim Aufstellen des Kirmesbaumes. Fotos: WR

Sessenhausen. Im Juli findet immer die große Sessenhäuser Kirmes statt, vier Tage Attraktion, Unterhaltung und Party-Feeling pur sind garantiert.

Wenn ca. 1000 Menschen alleine zum Kirmesauftakt erscheinen, dann muss an der Behauptung der Kirmesgesellschaft, die „Kitzjesträger“, etwas dran sein, Sessenhausen wäre an den vier Tagen das Partyzentrum des Westerwaldes.

Beim Baumstellen am Freitag mussten die Frauen und Männer der Feuerwehr und der Kirmesgesellschaft schwer arbeiten, um den gut 20 Meter langen Kirmesbaum aufzustellen.

Als Einheizer brachte die Band von „ATEAM“ die vielen Besucher in die richtige Kirmesstimmung. Im Zelt und auf dem großflächigen Kirmesgelände daneben feierten unzählige Menschen den Beginn der Kirmes. „ATEAM“ gab von der ersten Sekunde an Vollgas, die Musiker um die attraktive, charismatische Frontfrau Dina und ihrem kongenialen Gesangspartner Tobias Nonn hatten das richtige Gespür für die Stimmung im Publikum. Aus ihrem beeindruckenden Repertoire hauten „ATEAM“ einen Hit nach dem anderen raus.

Natürlich steigerte sich die Stimmung im Laufe des Abends immer mehr, im inzwischen proppenvollen Zelt konnte man kaum umfallen, selbst wenn die Beine einem nicht mehr so recht gehorchen wollten. Bis gegen 2 Uhr dauerte die Eröffnungs-Party, ein würdiger Beginn.

Der Kirmes-Samstag stand unter dem Motto: „Kirmes goes Oktoberfest.“ Den Veranstaltern war es gelungen, eine echte bayerische Stimmungsband an Land zu ziehen. Alleine der Name war schon Programm: „Sepp und die Steigerwälder Knutschbär´n.“ Auch die Mannen aus dem fernen Bayern erfüllten voll die Erwartungen. Echte krachlederne Volksmusik wurde von Rock-Hits oder Schunkel- und Stimmungsliedern abgelöst. Sehr viele Besucherinnen und Besucher des Abends waren stilgerecht im Dirndl oder in Lederhose erschienen. Zudem wurde original bayerisches Festbier ausgeschenkt, einer zünftigen Party-Sause stand nichts im Wege.

Höhepunkt des Abends war die offizielle Erföffnung

Ein Höhepunkt des Abends war die offizielle Eröffnung der Kirmes durch die Kirmesgesellschaft, die „Kitzjesträger.“ Die Mitglieder der KG marschierten paarweise in das Festzelt ein und stellten sich auf der erhöhten Tanzbühne auf. Manfred Zirfas, der Vorsitzende des Vereinsrings Sessenhausen, moderierte die Eröffnung. Er dankte allen Beteiligten, Sponsoren und sonstigen fleißigen Helfern, ohne deren tatkräftiger Unterstützung die Kirmes nicht stattfinden könnte. Das Kirmespaar 2016, Maximilian Huf und Lara Jordan, eröffnete sodann die Zeremonie mit dem Kirmes-Walzer. Danach tanzten Benedikt Herbst und Shalin Quirmbach, das Kirmespaar 2017, umringt und angefeuert von den „Kitzjesträgern“, den traditionellen Walzer. Anschließend wurde gemeinsam das aktuelle Kirmeslied gesungen und noch einige lautstarke Kirmessprüche zum Besten gegeben. Damit war die Kirmes offiziell eröffnet und die „Kitzjesträger“ wurden mit Beifall der Besucher von der Bühne entlassen.

Der nun folgenden bayerischen Partynacht stand nichts mehr im Wege. Sepp und seine Jungs forderten sich, aber auch die Besucher.

Ein Hingucker war Sepp´s Interpretation von Joe Cockers Super-Hit „You can leave your hat on“, wobei er sich zu seinem kräftigen Gesang langsam aus seiner überdimensionierten Kleidung schälte und zuletzt nur noch Sonnenbrille und Hut trug. Wie gesagt, auch das Oktoberfest im Juli war von Erfolg gekrönt. Deftig, zünftig, kräftig und heftig sind die passenden Attribute, die dem Abend gerecht wurden.

Am Sonntag stand zunächst der gemeinsame Gottesdienst in der St. Josefs-Kirche, direkt neben dem Festgelände auf dem Programm. Der feierliche Gottesdienst wurde musikalisch vom gemischten Chor „Cäcilia“ Sessenhausen unterstützt. Mit den kirchlichen Weihen versehen konnte nun der beliebte Frühschoppen mit der Maxsainer Blaskapelle beginnen. Die Kinder und Jugendlichen hatten von 13 Uhr bis 14 Uhr Gelegenheit, die Fahrgeschäfte auf dem Rummelplatz kostenfrei zu nutzen, wovon natürlich reichlich Gebrauch gemacht wurde. Zu Kaffee und Kuchen trafen sich dann viele Bürgerinnen und Bürger aus Sessenhausen im Zelt, um entspannt den Nachmittag zu genießen. „Familientag“ war die zutreffende Überschrift über dem Kirmes-Sonntag.

Die Kirmes-Olympiade 2.0 passte genau dazu. Zu einem Duell der besonderen Art traten die Kirmesjugend und der Sportverein gegeneinander an. Beide Teams mussten knifflige Aufgaben lösen, bei denen Geschicklichkeit und Allgemeinwissen gefragt waren.

Die Zuschauer im gut gefüllten Zelt hatten ihre helle Freude an den einzelnen Spielen. Keines der Teams wollte verlieren, so wurde auf Biegen und Brechen gekämpft. Ganz knapp konnte die Kirmesgesellschaft im letzten Spiel die Olympiade für sich entscheiden. Eigentlich hätte es keinen Sieger geben dürfen, aber ein Unentschieden gibt es nicht bei einer Olympiade.

Wolfgang Petry- Double begeisterte

Zum Abschluss der Kirmes hatten die Organisatoren einen weiteren Klassiker aufgeboten.

Der von Wolfgang Petry als sein bestes Double ausgelobte Dirk Maron bot den begeisterten Besuchern eine „Wahnsinns“-Show.

Die Interpretationen der Hits von Mickie Krause, Jürgen Drews, DJ Ötzi und Michael Wendler befeuerten weiter die Stimmung. Ein Volltreffer für die Sessenhäuser Kirmes. Nach dem umjubelten Ende der Show legte DJ Hennemann für die Feiernden Hits bis zum bitteren Ende auf.

„BLICK aktuell“ hatte Gelegenheit, kurz mit dem Vorsitzenden des Vereinsrings Sessenhausen zu sprechen.

Manfred Zirfas erklärte, dass die im Vereinsring angeschlossenen Vereine SV „Eintracht“ Sessenhausen, der gem. Chor „Cäcilia“, der Möhnenverein Ewig Jung, der Tennisclub, der Musikverein, die Freiwillige Feuerwehr und die Kirmesgesellschaft „Kitzjesträger“ die Kirmes gemeinsam ausrichten, weil der riesige Aufwand anders nicht zu stemmen sei. Insgesamt zog er ein positives Fazit der Vier-Tage-Kirmes und war mit dem Besuch und dem Verhalten der Besucher sehr zufrieden.

„ATEAM“ in Action.

„ATEAM“ in Action.

Attraktion, Unterhaltung und Party-Feeling pur

Viel Arbeit beim Aufstellen des Kirmesbaumes. Fotos: WR

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