Kasernenerstürmung der Andernacher Karnevalisten
Auch im 21. Jahr leisteten die „Blaukappen“ kaum Gegenwehr
Andernach. Schwerdonnertagmorgen, 7.30 Uhr. Die Institutsleiterin Oberfeldarzt PD Dr. Hoffmann richtet von einem Hebekran heraus die Worte an die vor dem Tor stehende närrische Streitmacht. „In diesem Jahr haben wir uns noch besser vorbereitet. Ihr kommt hier nicht rein“. Dennoch gab Stadtkommandant Daniel Schwarz-Heintges den Befehl zur Erstürmung der Andernacher Krahnenberg-Kaserne. Die närrische Streitmacht der „Blauen Funken“, der „Rot-Weißen Husaren“, der Stadtsoldaten und der Prinzengarde stürmen mit der Unterstützung der „Möhnen Ewig Jung“, der Gerak und des Festausschusses die Kaserne. Im Hintergrund beobachtet das Andernacher Tollitätenpaar das Geschehen. Auch im 21. Jahr der Kasernenerstürmung war die Gegenwehr der anwesenden „Blaukappen“ nur kurz, denn gegen die Schüsse aus der Funkenkanone, die anrollenden Möhnen sowie den Angriffen der Corps waren die Soldaten/innen machtlos. Trotz guter Gegenwehr ergab sich nach kurzem „Gefecht“. Oberfeldarzt PD Dr. Hoffmann und schwenkten die weiße Flagge und wurde vom Stadtkommandanten Schwarz-Heintges und dem Kommandeur der „Rot-Weißen Husaren“ Sacha Schulz abgeführt. Gemeinsam wurde im Anschluss mit viel „Küsschen hier, Küsschen da“ gefeiert, die „Entmachtungsurkunde“ übergeben. Als Entschädigung für die Niederlage gab es zahlreiche Festausschuss- Prinzen- und Sessionsorden. Nach den Ordensverleihungen schmiedete man noch lange Pläne, wie man im kommenden Jahr die Erstürmung verhindern könnte. Ein wohl, auch weiterhin aussichtsloser Plan – auch dann im 22. Jahr. WAM
Auch in diesem Jahr hatten die „Blaukappen“ den Angriffen er Karnevalisten nichts entgegenzusetzen.
Fotogalerie: Erstürmung der Krahnenberg-Kaserne Andernach 2026
Das Andernacher Prinzenpaar feiert den Sieg.
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