Mendiger Heeresflieger Gedenken verunglückter Piloten
Auch nach 20 Jahren nicht vergessen
„Der Mensch braucht kein Denkmal, er braucht nur ein paar Freunde, in deren Erinnerung er weiter lebt.“
Mendig. Am 14. Februar 2020 um 13.24 Uhr gedachte die Gemeinschaft Mendiger Heeresflieger und anwesende Gäste mit einer kurzen Ansprache durch den 2. Vorsitzenden der Gemeinschaft und einer Schweigeminute, zweier Kameraden, die auf Tag und Stunde genau vor 20 Jahren tödlich verunglückten.
Am 14.02.2000 bäumte sich, beim Rollen zum Start, der Hubschrauber CH-53 auf und zerschellte am Boden. Die beiden Piloten Hauptmann Kurt Fiola und Oberleutnant Urs Henner Wulf wurden durch die ins Cockpit einschlagenden Rotorblätter getötet, weitere Luftfahrzeugtechniker, die sich im Laderaum befanden, wurden - Gott sei Dank - nur verletzt.
Die direkt an der Unfallstelle im Boden eingelassene Metallplatte mit den Namen der Verstorbenen wurde, aufgrund der gewerblichen Nutzung des Flugplatzes, an die Erinnerungsstätte der Heeresflieger an der ehemaligen Hauptwache verlegt. Hier können sich in jedem Jahr zum Unfallzeitpunkt aktive/ehemalige Soldaten und zivile Mitarbeiter/Innen zu einem Gedenken versammeln.
So versammelten sich auch in diesem Jahr 26 ehemalige Angehörige der Einheiten des aufgelösten Bundeswehrstandortes, um in Stille diesen denkwürdigen Jahrestag zu begehen. Bei der anschließenden Kaffeerunde ließ man den Erinnerungen an die beiden Kameraden freien Lauf und dadurch hatte man den Eindruck, sie wären noch anwesend.
Hier konnte man sehen, wie der Flieger Ernst Udet einst sagte: „Der Mensch braucht kein Denkmal, er braucht nur ein paar Freunde, in deren Erinnerung er weiter lebt.“
Die Gedenkplatte wurde an die Erinnerungsstätte der Heeresflieger an der ehemaligen Hauptwache verlegt.
