Hilmar Ingwersen schreibt in Dernau eine positive Flut-Geschichte

Auf dem Schulhof ist er „der Mann für alle Fälle“

Auf dem Schulhof ist er
„der Mann für alle Fälle“

Hilmar Ingwersen (r.) hilft, wo er kann. Hier bei der kontrollierten Kraftstoffverteilung.Foto: WITE

16.09.2021 - 15:44

Dernau. Die Flutkatastrophe an der Ahr schreibt, trotz aller Belastungen, auch positive Geschichten. So hat sich auf dem Dernauer Schulhof, wo unter anderem das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sowie das Technische Hilfswerk (THW) jeweils ein Lager haben, Hilmar Ingwersen (Frechen) den Ruf als „Mann für alle Fälle“ erarbeitet. Schon wenige Tage nach dem Ahrhochwasser kam Ingwersen an die Ahr. Eigentlich betreibt er Spezialfahrzeuge für die Filmproduktion. Hier werden diese Spezial-Lastkraftwegen, der Situation angepasst, nun umgenutzt. So etwa als kostenloser Waschsalon für die Bürger. Gerade, als es in Dernau eine Zeit lang kein Wasser und keinen Strom gab, war dies für die Menschen eine ganz wichtige Einrichtung. Waschmaschinen und Trockner laufen jedoch auch heute noch im Dauerbetrieb, da viele Häuser zerstört oder derzeit nicht bewohnbar sind. Durch sein konsequentes Auftreten, aber eine ansonsten angenehme Zurückhaltung, hat er sich auf dem Schulhof, und selbst im Schulgebäude sowie der Schulsporthalle, eine natürliche Autorität erworben. Dabei hilft ihm sicher auch seine beachtliche Körpergröße. Und auch dem Dernauer Krisenstab, der sich an drei Vormittagen in der Woche trifft, gehörte er mit seinem Pragmatismus schon nach kurzer Zeit an. Er ist einfach immer da. Auch, wenn es darum geht, selbst mit anzupacken: So wie jetzt bei der Entkernung der Grundschule. Auch hier verteilte er auch die rund 35 freiwilligen Helfer, damit diese möglichst sicher, aber auch rational arbeiten können. Und schließlich ist hat er für die Mobilität der HelferInnen eine hohe Verantwortung: Er sorgt für eine kontrollierte Ausgabe der Kraftstoffe für Maschinen und Fahrzeuge auf dem Schulhof. Hilmar Ingwersen schreibt eine positive Flut-Geschichte.


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17.09.2021 13:08 Uhr
Frau Heidtmann

Sehr schöner Artikel Danke Ihnen. So ist er der Mann für alle Fälle :)



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Kommentare
Klaus Rinke:
Sehr guter erster Schritt für die Betroffenen.Und der Vorschreiben oben ......nur Rummotzen sonst nichts?Anstatt das zu Unterstützen erstmal nieder machen.Lachhaft so etwas.Es wird etwas Gutes Geschaffen und nur das zählt....
J.Thul:
Ich kann dem G. Friedrich zustimmen , das sind mehr Fertig- Garagen als was zum wohnen ! Da könnte man sich mehr einfallen Lassen ! Da wird man wirklich depressiv drin ! Ist ok für Bauarbeiter auf Großbaustelle in Afrika , aber nicht für die Senioren im Ahrtal..........
Manfred Jackl:
Was soll bitte der Negative Kommentar Hr/Fr Friedrich? Waren sie schon vor Ort und haben Sie es in Augenschein genommen? Anstatt dieses Engagement zu würdigen, fällt Ihnen nichts besseres ein, als es mies zu machen! Ich freue mich für die Senioren, dass diesen eine solche Möglichkeit geboten wird....
juergen mueller:
Ich bin auch dafür, dass unsere Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, eine Vergangenheit u. deren Vergessen, an die wir wohl ein Leben lang immer wieder erinnert werden u. mit uns Generationen. Doch das sollte Grenzen haben, da es, wie andere Geschehnisse, zur deutschen Geschichte gehört, wie...
A.Hoffmann:
Ergreifende Bilder aber der Bildanzeige hätte man eine Funktion zum ausblenden hinzufügen müssen...
 
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