Eifelverein Andernach wandert mit 46 Wanderfreunden
Auf der Lüneburger Heide
Kreis-Mayen-Koblenz. Zum Wandern fuhren mit dem Bus 46 Wanderfreunde des Eifelvereins Andernach in die Lüneburger Heide. Reiseleiter und Wanderführer Vroni Rath und Gabriel Riehl quartierten die Wanderer/innen im Hotel Meyn und Postillon in Soltau ein. Schon am nächsten Tag ging es auf Deutschlands schönsten Wander- und Qualitätsweg den Heidschnuckenweg. Die erste Etappe von 17 km führte von Bispingen durch die Bispinger Heide, Töpinger Forst, den Kreuzberg, Deimern, Böhm Heide bis zum Heide-Park-Resort Soltau. Der Heide Park Resort in Soltau ist mit 850.000 qm der zweitgrößte deutsche Freizeit- und Themenpark. Der Park ist Teil der britischer Entertainment Group, zu der diverse Freizeiteinrichtungen und Fahrgeschäfte wie Alton Towers, Gar, Colossos, Krake, Scream, Dampfkarussel, Wildwasserbahn gehören. Ein Muss ist auch die Besichtigung des „Verrückten Hauses“ in Bispingen. Das verrückte Haus, ist ein umgedrehtes Haus, wo sich die komplette Einrichtung, über zwei Stockwerke verteilt, über Kopf befinden. Über das sogenannte Sturzfest wurde in zahlreichen deutschen Medien unter anderem auch in Australien, Österreich, Südamderka, Frankreich und im russischem Fernsehen berichtet. Am dritten Tag ging es auf dem 15 km langen Spitzbubenweg, teils dem Jakobsweg und immer wieder dem „H“ Heidschnuckenweg folgend von Niederhaverbeck über den Wulfsberg, Tütsberg, Osterheide bis nach Schneverdingen. Ein Muss in Schneverdingen ist das Pietzmoor. Hier lädt ein 4,5 km langer Rundweg auf Endeckungstour ein. Der Weg führt auf einem Bohlensteg weit in das Hochmoor hinein. Auch die Besichtigung des Heidegartens ist einmalig in Deutschland, wo mehr als 150 verschiedene Heidesorten sind und über 150.000 Pflanzen dargestellt werden. Der vierte Tag begann morgens mit einer Kutsch- und Planwagenfahrt von Niederhaverbeck durch die Heide nach Wilse, ein Inbegriff eines Heidedorf, autofrei, eine Ansammlung von weit gestreuten Häusern, auf dem höchsten Berg der Norddeutschen Tiefebene liegend , dem Wilseder Berg (169 Meter) und als Abrundung ein Schäfer mit seinen zwei Begleitern(Hunde) und eine große Heidschnuckenherde . Nach dem Abendessen war dann Tanz in allen Räumen im Hotel „Meyn“mit dem Alleinunterhalter „Toddy“ angesagt, wo nochmals bis gegen Mitternacht auf aktuelle Schlagermusik getanzt wurde. Am anderen Tage war nun der Endspurt auf dem Heidschnuckenweg von Scheuen über eine kleine Heidefläche und urige Waldlanschaft bis Groß Hehlen und dann weiter vorbei an einem Waldteich bis Klein Hehlen. Endlich die Allerwiesen. Das Ziel vor Augen: Geradewegs geht es auf Celle zu, am Altarm der Aller entlang, dann das Celler Schloß, umgeben vom Schloßpark und Wassergraben bis in die Altstadt nach Celle mit seinen Sehenswerten wie z. B. Orchidee-Garten, Residenzmuseum im Herzogenschloss, Stadtkirche, Altes Rathaus, Französischer Garten und viele Sehenswürdigkeiten mehr. An allen Wandertagen hatte sich eine kleine Wandergruppe um die Wanderführer Erna und Tom gebildet, die täglich mehr Zulauf erhielten und auch von den geführten Kurzwanderungen begeistert waren.
