Aufforstung des Rotary Club Adenau-Nürburgring schlägt Wurzeln
Adenau. Im Jahr 2020 hatte der Rotary Club Adenau Nürburgring im Stadtwald Adenau die Pflanzung von 1050 Jungpflanzen der Baumart Abies Grandis veranlasst. Da die ursprünglich geplante Pflanzung durch die Clubmitglieder und unter fachmännischer Aufsicht coronabedingt ausfallen musste, übernahm der Rotary Club die Kosten für die Beschaffung der Pflanzen und des Schutzes gegen Wildverbiss.
Nachdem die extreme Trockenheit im Pflanzjahr den jungen Bäumchen stark zusetzte und selbst ein Totalausfall in Betracht gezogen werden musste, haben sich die Pflanzen im regenreichen Sommer 2021 deutlich erholt. Davon konnte sich nun die diesjährige Präsidentin des Clubs, Pfarrerin Claudia Rössling-Marenbach, zusammen mit Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann überzeugen. „Die allermeisten Pflanzen sind im feuchten Sommer prächtig gewachsen und haben bereits tiefe Wurzeln geschlagen“, bestätigt der neue Revierleiter der Stadt Adenau, Torsten Schwuchow, der erst kürzlich für den kommunalen Forstzweckverband Kaltenborn-Adenau-Leimbach seinen Dienst in den drei Gemeinden aufgenommen hat.
Die auch Große Küstentanne genannte Baumart verträgt die Sommertrockenheit besser als die Fichte. Mit dem höchsten Holzzuwachs im hiesigen Raum ist die Große Küstentanne ein hervorragender Speicherbaum für das klimaschädliche CO², das Bäume während ihres Wachstums der Atmosphäre entziehen in ihrem Holz einlagern.
Waldbauliches Ziel ist es, auf dieser Fläche unter den neu gepflanzten Tannen eine natürliche Laubbaumverjüngung mit Buchen und anderen heimischen Laubbaumarten zu etablieren. „Das ist gut für die Natur und den Artenreichtum im Bürgerwald der Stadt Adenau“, bestätigte der Förster.
Pressemitteilung Stadt Adenau
Eine prächtig entwickelte Pflanze der Baumart Abies Grandis, auch Große Küstentanne genannt.
