Angebliche Kriminalbeamtin versucht Senioren in Koblenz auszufragen
Aufgeweckte Senioren durchschauen Trickbetrügerin
Koblenz. Richtig reagiert haben am Donnerstagabend, 9. Februar, mehrere Koblenzer Senioren, als sie von einer angeblichen Kriminalbeamtin angerufen wurden - sie legten auf und verständigten die Polizei. Zwischen 21 Uhr und 23 Uhr kam der scheinbare Anruf der Polizei. In den meisten Fällen erschien im Display die Notrufnummer 110 und die angebliche Mitarbeiterin der Kriminalpolizei versuchte durch eine Vielzahl von Fragen nähere Angaben über die Vermögensverhältnisse wie Bargeld, Schmuck und Bankkonten zu erfahren. Aber die Angerufenen durchschauten glücklicherweise den Plan. Schnell wurde ihnen klar, dass es sich bei der Anruferin nicht um eine Polizeibeamtin, sondern um eine Trickbetrügerin handelte. Die aufgeweckten Senioren beendeten das Gespräch und informierten die Polizei.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, dass Polizei- und Kriminalbeamte nicht am Telefon fragen werden, ob und wo Wertgegenstände aufbewahrt werden. Auch fordert die Polizei niemals dazu auf, Wertgegenstände irgendwo zu deponieren, Dritten zu übergeben oder gar Gelder zu überweisen.
Daher geben wir folgende Tipps:
- Seien Sie generell misstrauisch bei Anrufen von „Amtspersonen“.
- Rufen Sie bei Zweifeln selbst bei der Polizei an und lassen sich den Sachverhalt bestätigen.
- Geben Sie keine Auskünfte am Telefon.
- Geben Sie keine Details zu Ihren finanziellen und familiären Verhältnissen preis.
- Legen Sie auf, sobald Geld von Ihnen gefordert wird.
- Seien sie besonders vorsichtig, wenn ein Besuch per Telefon angekündigt wird.
- Schreiben Sie sich die angezeigte Telefonnummer auf.
- Sollten Sie den Eindruck haben, in das Visier eines falschen Gesetzeshüters geraten zu sein, zögern Sie nicht und verständigen sofort die Polizei
Die Polizei weist erneut darauf hin, dass die Nummer des Notrufes 110 niemals bei einem Anruf der Polizei angezeigt wird. Weitere Hinweise zu Trickbetrügern und deren Maschen finden Sie unter: www.polizei-beratung.de Gerne können Sie sich auch beim Beratungszentrum des Polizeipräsidiums Koblenz unter der Telefonnummer (0261) 10 30 informieren.
Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz
