Allgemeine Berichte | 26.04.2022

Zirkuswoche in Werthhoven

„Aufholen nach Corona- Reihe“ geht weiter

30 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren konnten einmal alles rund um das Thema Zirkus ausprobieren. Quellen: Gemeinde Wachtberg

Werthhoven. Menschenpyramiden, mutige Fakire machen Handstände auf echten Glasscherben und liegen auf Nagelbrettern. Bälle, Ringe, Pois und Keulen fliegen wild durch die Luft und zeigen die Jonglierkünste der Artisten. Am Rande fahren Minibikes, ein Einrad und ein 1,3 Rad. Zauberkünstler zaubern Bonbons für das Publikum. All dies gibt es zu sehen, wenn der Pössemer Treff in Werthhoven gemeinsam mit dem Villiper Jugendhaus Ingo Scharnbacher vom Spielezirkus Bonn-Rhein-Sieg zu Gast hat.

In der ersten Osterferienwoche konnten so 30 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren einmal alles rund um das Thema Zirkus ausprobieren.

Nach einer professionellen Einführung durch Ingo Scharnbacher konnten sie ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten austesten und am letzten Tag in der Manege des zehn Meter großen Zirkuszeltes, das auf der Wiese vor dem Pössemer Treff stand, aufführen.

Erster Zirkus der Jugendtreffs

Die Jugendfachkräfte Hannah Wirfs und Claudia Schmidt (beide Gemeinde Wachtberg) haben damit ihr erstes zirkuspädagogisches Projekt ins Leben gerufen. „Als Ingo bei dem Vorbereitungstreffen versicherte, dass seine Scherben auch nicht „rundgekocht“ seien und er lieber direkt den richtigen Umgang mit scharfem Glas einführt, wurde mir doch etwas mulmig“ gesteht Schmidt. „Aber wir haben im Team entschieden, auf seine langjährige Erfahrung zu vertrauen und wurden nicht enttäuscht“, entschärft Wirfs und beide können entspannt lachen, als alle Kinder gesund und munter und vor allem super stolz aus der Manege steigen und den Eltern ihre Urkunden zeigen.

Keine Jugendarbeit ohne Ehrenamtler

Das überhaupt ein solches Projekt ins Leben gerufen werden konnte, ist dem Bürgerverein Werthhoven und dem Jugendförderverein Villip zuzuschreiben. Beide organisieren ihre Jugendarbeit komplett ehrenamtlich und stemmen damit zwei von sieben Jugendtreffs in Wachtberg. Natürlich gab es für die Zirkuswoche noch weitere Unterstützung durch fünf junge, motivierte Menschen: Celina Duch, Lena Moll, Leonie Klemmer, Lina Lebahn und Leonard Schönefeld haben die Kids über die Woche begleitet und motiviert. Spontan konnte noch eine weitere Kraft gewonnen werden, die junge Ukrainerin Lisa kam vor drei Wochen privat in Werthhoven unter. Auch wenn sie die Sprache noch nicht beherrscht, konnte sie als professionelle Tänzerin mit den Kindern eine Choreographie mit Hula-Hoop-Reifen einstudieren.

Finanziert wurde die ganze Ferienfreizeit über Mittel aus dem Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“, die Schmidt und Wirfs zusammen mit dem Jugendpfleger Daniel Flemm (Rhein-Sieg-Kreis) beantragt haben. Dadurch sind für die teilnehmenden Familien keine Kosten entstanden.

Auf mehrfache Bitte der Eltern und Kinder hin wird das Team in den nächsten Wochen durchrechnen, für welchen Elternbeitrag auch im nächsten Jahr wieder eine Zirkuswoche angeboten werden könnte. Die erste Osterferienwoche 2023 hat der Spielezirkus Bonn Rhein-Sieg freundlicherweise schon einmal reserviert.

Pressemitteilung der

Gemeinde Wachtberg

Es gab viel zu entdecken.

Es gab viel zu entdecken.

Tolle akrobatische Kunststücke wurden einstudiert.

Tolle akrobatische Kunststücke wurden einstudiert.

30 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren konnten einmal alles rund um das Thema Zirkus ausprobieren. Quellen: Gemeinde Wachtberg

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