Schüler der IGS Kastellaun helfen in Sinzig
Aufräumen statt wandern
Sinzig.Statt Wandertag haben 16 Schüler und Schülerinnen der IGS Kastellaun bei den Aufräumarbeiten in Sinzig geholfen. Der Einsatz hat die jungen Menschen sehr beeindruckt. Im Vorfeld hatte Lehrer Fabian Bauer Kontakt mit Petra Klein, Leiterin vom Haus der offenen Tür (HoT), aufgenommen. Diese stellte den Kontakt zum Ortsvorsteher Gunter Windheuser her, der sich erfreut zeigte über die angebotene Hilfe. Bereits auf dem Weg in die Ahrauen, vorbei an der stark beschädigten Regionalschule, Sporthallen und der Schulmensa erhielten die Schüler einen Eindruck von den Zerstörungen, die durch die Flutkatastrophe am 14./15. Juli entstanden sind. Auch die immensen Anschwemmungen, zerstörten Wege und Kläranlage, beeindruckten die jungen Helfer. Entschlossen ging es dann an die Beseitigung in dem zuvor bereits durch Fachleute untersuchten Gebiet unterhalb der B9. Tatkräftig wurde der Flutmüll aus den Hecken gezogen und zu einem Berg am Wegrand zusammengetragen. Um die Mittagszeit ging es dann ins HoT, wo ein leckeres Mittagessen zur Stärkung bereitstand. Hier begrüßte sie Ratsmitglied Reiner Friedsam und dankte für die unkonventionelle Idee, den Wandertag zur Unterstützung im Sinziger Flutgebiet zu nutzen. In anschließenden Gesprächen wurde deutlich, wie tief beeindruckt die Schülerinnen und Schüler waren. Trotz vieler Fernseh- und Videoberichte seien die eigentliche Zerstörungswut des Wassers und die Verluste der Menschen erst vor Ort wirklich greifbar. Fabian Bauer: „Obwohl das Hochwasser bereits über zwei Monate zurückliegt, sieht man überall noch die enorme Zerstörung und Unmengen an angeschwemmten Flutmüll in den Ahrauen“. Begeistert über das Engagement der jungen Menschen zog Ortsvorsteher Windheuser ein Fazit: „In der Vergangenheit wurde oftmals über die Jugend geschimpft. In den vergangenen Wochen hat sich jedoch gezeigt, wie sehr gerade die jungen Menschen von überall herkommen, um hier im Ahrtal bei der Bewältigung der Katastrophe mit anzupacken“.
Hilfe bei Entkernung
Während ihres Einsatzes halfen die Schüler bei der Entkernung von sechs Häusern, erledigten Abrissarbeiten wie Putz stemmen oder Dielen entfernen. Außer der unfassbaren Zerstörung sei ihnen vor allem die Gastfreundschaft der Einheimischen im Gedächtnis geblieben.
Der Einsatz der Ehrenamtlichen sei für viele der älteren Bewohner die einzige Chance, die Spätfolgen des Wassers zu bekämpfen, erzählt Reisich. Da es noch so viel im Katastrophengebiet zu tun gebe, appellieren die Schüler an alle, sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen und mitzuhelfen.
Tatkräftig wurde der Flutmüll aus den Hecken gezogen und zu einem Berg am Wegrand zusammengetragen.
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