Stadt übergibt neue Außenumkleiden im Preuschoff-Stadion offiziell ihrer Bestimmung
Aus Alt mach Neu für Sportler
Mehr moderner Platz und optimierte Energieeffizienz
Meckenheim. Vor zweieinhalb Jahren machten die Abrissbagger die ausgedienten Außenumkleiden im Preuschoff-Stadion am Campus dem Erdboden gleich. Durch den Einsatz des VfL, dem privaten Engagement von Christoph Weyer und einem Gesamtzuschuss der Stadt von 450 000 Euro konnte der erste Beigeordnete der Stadt, Holger Jung, nun knapp zweieinhalb Jahre später die neuen Außenumkleiden offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Zum Termin trafen sich vor Ort der erste sowie der technische Beigeordnete Holger Jung und Heinz-Peter Witt zusammen mit Tim Friedrich vom Fachbereich Bildung, Kultur und Sport, Christian Zavelberg vom Fachbereich Gebäudemanagement, dem ersten Vorsitzenden des VfL Meckenheim Udo Kolberg und dem Bauleiter Christoph Weyer. Auch Helmut Schulten als Vorsitzender des Ausschusses für Bau, Vergabe, Wirtschaftsförderung und Tourismus und Rolf Engelhardt als Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Sport und Kultur sowie weitere Ausschussmitglieder wohnten der feierlichen Übergabe bei.
Die neuen Umkleiden seien eine Ergänzung des ohnehin guten Angebots an modernen Sportanlagen in Meckenheim, sagte Jung. Er legte Wert darauf, dass alle Vereine die Außenumkleiden selbstverständlich nutzen könnten. Der neue Stahlbau in Fertigteilbauweise beherbergt vier Umkleiden, von denen jeweils zwei sich einen großen Duschraum teilen. An den Schiedsrichterraum schließt sich eine gesonderte Dusche an und bei den neuen Toiletten wurde auch an die Barrierefreiheit für körperlich eingeschränkt mobile Menschen gedacht. Zudem sind die Toiletten nunmehr allesamt von außen zugänglich.
Mit dem modernen Gebäude hat auch moderne Versorgungstechnik Einzug gehalten. Anstatt wie früher die Heizung und die Warmwasseraufbereitung mit Strom zu bewerkstelligen, verfügt der Bau über einen direkten Anschluss an das benachbarte Blockheizkraftwerk. Außerdem wurden Anschlüsse für Strom, Wasser und Abwasser dem neuen Stand der Technik angepasst. Das Gebäudemanagement hofft damit auf deutlich geringere Unterhaltskosten im Verhältnis zur Vorgängereinrichtung.
Auch die Sanitäranlagen wurden saniert. Foto: Petra Reuter
