Mehr Grün, mehr Spiel, mehr Qualität für die Geschwister-Scholl-Schule: Planungen basieren maßgeblich auf Kinder-Wünschen
Aus Beton wird Lebensraum: Schulhof wird neu gestaltet
Neuwied. Mehr Platz zum Spielen, Bewegen und Entspannen, mehr Grün und deutlich bessere Aufenthaltsqualität: Die Geschwister-Scholl-Schule bekommt einen komplett neu gestalteten Schulhof. Möglich wird das im Zuge des Ganztagsausbaus. Das Besondere dabei: Die Kinder selbst haben die Planung maßgeblich mitentwickelt und ihre Wünsche eingebracht.
Der bisherige Schulhof ist stark versiegelt, bietet kaum Spielangebote und wenig Struktur. Gerade im Ganztag steigen jedoch die Anforderungen an das Außengelände deutlich. „Ein Schulhof ist heute mehr als ein Pausenort. Er ist Bewegungsraum, Lernort und Treffpunkt. Umso wichtiger ist es, dass Kinder hier Platz finden, sich auszuprobieren, zur Ruhe zu kommen und miteinander ins Spiel zu kommen“, sagt Bürgermeister Peter Jung.
Herzstück der Planung ist die intensive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler. Über das Kinderparlament der Schule haben sie in mehreren Planungswerkstätten ihre Ideen, Bedürfnisse und Vorstellungen eingebracht. Unterstützt wurden sie dabei von Lehrkräften, dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt sowie einem Planungsbüro. Die Entwürfe wurden anschließend gemeinsam mit Schule und Elternvertretung weiterentwickelt und abgestimmt. „Dass Kinder hier ein gewichtiges Wort mitsprechen, ist für uns selbstverständlich. Als Kinderfreundliche Kommune nehmen wir die Perspektive der Kinder ernst und setzen sie ganz konkret um“, betont Peter Jung.
Der neue Schulhof wird klar strukturierte Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsbereiche bieten. Große Teile der Fläche werden entsiegelt, neue Grünflächen entstehen. Insgesamt ist vorgesehen, rund die Hälfte der Fläche von Beton zu befreien. Zusätzlich werden zwölf hochstämmige, klimaangepasste Laubbäume gepflanzt und damit deutlich mehr Grün geschaffen als bislang vorhanden ist.
Im Zuge der Bauarbeiten müssen drei bestehende Platanen gefällt werden. Diese Entscheidung ist sorgfältig abgewogen worden. Aufgrund der engen Platzverhältnisse lassen sich die Bäume während der Bauphase nicht ausreichend schützen. Gleichzeitig schafft die Neugestaltung langfristig bessere Bedingungen für Spiel, Aufenthalt und Klima. Das geplante neue Blätterdach wird in wenigen Jahren eine vergleichbare klimatische Wirkung entfalten. „Am Ende zählt, was den Kindern dauerhaft zugutekommt“, sagt Peter Jung. „Der neue Schulhof wird ein Ort, an dem sie sich wohlfühlen, bewegen, spielen und lernen können. Darauf dürfen sich die Kinder der Geschwister-Scholl-Schule schon jetzt freuen.“
Pressemitteilung Stadt Neuwied
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Es sollte besser heißen, Neuwied zerstört Lebensraum. Spätestens jetzt müsste eigentlich dem Letzten Bürger ein Licht aufgehen, welcher Stellenwert unser Grossbaumbestand in den Quartieren hat. Möglicherweise ist es eine Falschinformation, dass 12 Jungbäume in ein paar Jahren die Funktionen von 3 ca. 70 Jahre alten Platanen übernehmen können? Auf Nachfrage bei der Stadtverwaltung sind die Grossbäume , die gefällt werden sollen vital und verkehrssicher. Es stellt sich die Frage, ob der Klimaanpassungsmanager der Stadtverwaltung in diesen Prozess einbezogen wurde ? Ich verstehe unter einer Klimaanpassungsmassnahme etwas anderes!