Schuhverkäuferin aus Bad Neuenahr wirft Frau aus dem Geschäft
Aus Schuhgeschäft geflogen: Verärgerte Kundin lässt Frust raus
Bad Neuenahr. Ganz schön ärgerlich, wenn man als Kunde gerne etwas kaufen möchte und dann quasi aus dem Laden geschmissen wird. Was wie eine schlechte Geschichte klingt, ist einer Dame in einem Schuhgeschäft in Bad Neuenahr widerfahren. Im September kam es zu der ungewöhnlichen Situation, als eine Frau sich für Markenschuhe im Wert von 70 Euro interessierte. Wie die verärgerte Kundin in einem sozialen Netzwerk schreibt, sei „die Dame in dem Schuhhaus (...) ziemlich hysterisch geworden, weil sie eine zweite Frage gestellt habe“. Der Kundin zufolge hatte die Besitzerin des Schuhladens die Frau letztlich „hochkantig“ aus dem Geschäft geschmissen, angeblich weil diese mit sich am Hadern war. Dabei teilte die potenzielle Schuhkäuferin mit, dass die Verkäuferin ihr kurz zuvor noch ihr Leid wegen eines Telefongesprächs geklagt habe.
Als mehrere Personen im Geschäft waren, hatte die Kundin das Gefühl, dass die Verkäuferin dadurch wohl nervös wurde. Die verärgerte Kundin hatte sich letztlich dazu durchgerungen, den Vorgang öffentlich zu machen, weil die Verkäuferin Sie vor „versammelter Kundschaft rund gemacht“ habe. Darüber hinaus habe die Dame hinter der Kasse sie „bezichtigt, diese extra nerven zu wollen und nie vor gehabt dort Schuhe zu kaufen“. Gegenüber anderen Kunden soll sich die Kassiererin sogar über die Frau „ausgelassen“ haben. Für die Kundin, die eigentlich nur Schuhe kaufen wollte, sei das ganze Schauspiel „ziemlich frustrierend“ gewesen. Die Kundin hat die User von Facebook in diesem Zusammenhang gefragt, ob diese selbst so etwas auch schon erlebt haben. Als Fazit zog sie: „In Zukunft bevorzuge ich Versandhandel und es ist mir egal, ob der Einzelhandel kaputt geht.“
Harte Worte, denn genau mit Service und umfassender Beratung kann dieser sich doch bestens von Online-Anbietern abheben. Der Post über das unschöne Erlebnis hatte auch zahlreiche Kommentare erzeugt, viele von diesen konnten die Reaktion der Kundin durchaus nachvollziehen. „Ich hatte ein Post über diese Dame und diesen Schuhladen geschrieben vor paar Wochen. Die ist richtig unfreundlich, ich gehe nie wieder dahin“, schrieb eine Nutzerin. Andere warnten davor aufgrund einer negativen Erfahrung den ganzen Einzelhandel in ein schlechtes Licht zu rücken. „Aha, weil eine Verkäuferin unfreundlich war, ist es Ihnen egal, wenn der Einzelhandel „kaputt geht“? Sie sind ja putzig. Differenzieren hilft bisweilen“, schrieb ein Nutzer in einem der Kommentare. „Ich kann gut verstehen, dass es dich ärgert, wie du behandelt worden bist. Dennoch finde ich es nicht richtig, eine Firma im Internet schlecht dastehen zu lassen“, äußerte sich eine andere Nutzerin unter dem Post der verärgerten Kundin. Eine Presseanfrage bei dem betreffenden Schuhladen zu dem Vorfall blieb leider unbeantwortet. Für die meisten Einzelhändler steht die Kundenzufriedenheit immer noch an erster Stelle, doch gibt es auch hier wie dieser Fall zeigt, ein paar schwarze Schafe. CF
Die Kundin hatte im sozialen Netzwerk „Facebook“ den Vorfall geschildert. Quelle: Screenshot/Facebook

Meine Erfahrung ist:
in den meisten Fällen ist es die Kundschaft die Probleme macht!
Kunden versuchen oft den Preis zu drücken wie auf dem Flohmarkt, möchten aber wie im Fachgeschäft bedient werden...haben es oft eilig oder lassen sich beraten und gehen dann die Sachen online bestellen.
Manche suchen gezielt nach Stress und drohen schon im laden den "Vorfall" publik zu machen..
Einzelhandel ist und bleibt oftmals ein undankbarer job!
Mañ muss sich als Verkäufer(in) nicht alles gefallen lassen. Es gibt Kundeñ ,die können einen zur Weißglut bringen.