Im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum wird für den guten Zweck genäht
Aus der Not eine Tugend gemacht
Sachspenden werden gerne entgegen genommen
Lahnstein. Seit einigen Wochen sind auch die Tore des Jugendkulturzentrums geschlossen und somit auch das interkulturelle Frauencafé, das sich regelmäßig getroffen hat. Mittlerweile sind die Teilnehmer als eine feste Gruppe zusammen gewachsen und so lag es nahe, in dieser ungewöhnlichen und ungewissen Corona-Zeit auch zusammen aktiv zu werden. Unter den syrischen und afghanischen Familien sind auch einige Schneiderinnen und Schneider, die aus der Not eine Tugend gestalten und fleißig Schutzmasken nähen. Die zuvor von der Bevölkerung gespendeten Nähmaschinen und Stoffe wurden zu diesem Zweck an die Schneider*innen weiterverliehen, sodass inzwischen täglich eine große Anzahl an Masken genäht wird.
Diese werden für soziale Zwecke in Lahnstein weitergegeben, zuvor haben die fleißigen Helferinnen und Helfer die Herzkissenaktion mit ihren Masken unterstützt.
„Ein ganz großes Lob geht an die Familien, ohne die viele Menschen keine Schutzmasken hätten“, sagt Nasstaran Houshmand vom Jugendkulturzentrum, die die Aktion koordiniert. „Unser spezieller Dank geht an Nisreen Sharqawi, Shokriye Yusefi, Ahmad Mansur, Gowhar Baiane, Ragda Abda und Mostafa Safdari“.
Das Jugendkulturzentrum nimmt von montags bis freitags nach telefonischer Absprache, am besten zu den Bürozeiten von 9 bis 12 Uhr) weiterhin sehr gerne Sachspenden wie Nähmaschinen, Garn, Stoffscheren, Bänder und Gummis entgegen (Telefon 0 26 21 5 06 04 / Mail jukz@lahnstein.de).
Pressemitteilung Stadt Lahnstein
