Allgemeine Berichte | 09.02.2017

Weihbischof Peters segnet die neuen Räume des Haus Eulenhorst in Metternich

Aus einem Haus wird ein Zuhause

Weihbischof Jörg Michael Peters in Mitten der Bewohner und Mitarbeiter des Hauses Eulenhorst in Metternich.Bischöfliche Pressestelle Trier

Metternich. Strahlende Gesichter bei den 38 Bewohnern und 45 Mitarbeitern des Hauses Eulenhorst in Metternich. Nach zweijährigen Neubau- und Umbaumaßnahmen konnte nun Weihbischof Jörg Michael Peters die modernen und innovativen Räumlichkeiten einsegnen. Die geistig behinderten Bewohner leben mitten im Koblenzer Stadtteil in Wohngruppen mit familienähnlichem Charakter. Sie arbeiten tagsüber in der Rhein-Mosel-Werkstatt, besuchen eine Tagesförderstätte oder genießen nach Renteneintritt die Angebote der tagesstrukturierenden Maßnahmen.

Die Renovierung des aus dem Jahre 1981 stammenden Hauses bietet einige neue Vorteile. Das Haus Eulenhorst steht nun auch Menschen mit schweren mehrfachen Behinderungen offen. Nach den Umbaumaßnahmen stehen allen Bewohnerinnen und Bewohnern Einzelzimmer mit separatem Sanitärbereich zur Verfügung. Die Gruppenräume und Außenanlagen sind ebenfalls neu konzipiert, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen Rechnung zu tragen.

„Nur gemeinsam lassen sich solche Projekte verwirklichen“, gab die Vorsitzende des Caritasverbandes Koblenz Anette Moesta zu bedenken und richtete gleichzeitig Dankesworte an alle Beteiligten. „Es handelt sich um eine modern sanierte Einrichtung, aber vor allem um ein schönes Zuhause“, bemerkte die Vorsitzende. „Das Haus Eulenhorst ist von einem Wohnheim zu einem Wohnhaus geworden“, fasste die Koblenzer Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein zusammen. Dies sei auch das Anliegen des Architekten Wolfgang Rumpf gewesen.

Nicht nur die Ansprüche und Anforderungen an die Räume haben sich verändert, sondern auch das Betreuungskonzept: „Die Vorstellung einer umfassenden Betreuung entwickelte sich zu einem Konzept für eine größtmögliche Selbstständigkeit“, überblickte Weihbischof Jörg Michael Peters die vergangenen Jahrzehnte. Das Ermöglichen der bestmöglichen Teilhabe, sei auch das Ziel des Hauses, so Caritasdirektorin Martin Best-Liesenfeld.

Weihbischof Peters lobte das Konzept, dass im Haus Eulenhorst auch ältere Behinderte leben können: „Es gibt einem eine große Sicherheit zu wissen, dass man sein Zuhause behalten kann.“ Das Haus ermöglicht ein lebenslanges Wohnen. Auch Staatsekretär Daniel Langner sah hier einen Vorteil des Hauses: „Ich finde es wichtig, dass auch ältere behinderte Menschen hier ihre Heimat finden.“ Werner Schmelzer, Bewohner und Vorsitzender des Bewohnerbeirates, belegte dies in seiner Ansprache. „Die Baumaßnahmen waren für alle hier sehr anstrengend. Doch wir sind nun sehr zufrieden.“ Ein Dankeschön richtete der Hausleiter Holger Großklos an die Bewohner für ihre Geduld.

Weihbischof Peters segnete die neuen Räumlichkeiten und beschrieb den Charakter des Hauses: „Hier packen alle, soweit sie es können, mit an und erst so wird ein Haus zu einem Zuhause.“ Dies zeigte sich auch gleich als der Chor bestehend aus Bewohnern und Mitarbeitern gemeinsam mit den Besuchern des Festaktes sangen.

Weitere Informationen gibt es auf www.caritas-koblenz.de

Pressemitteilung

Bischöfliche Pressestelle Trier

Weihbischof Jörg Michael Peters in Mitten der Bewohner und Mitarbeiter des Hauses Eulenhorst in Metternich. Foto: Bischöfliche Pressestelle Trier

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