Realbrandausbildungstraining des Westerwaldkreises
Ausbildung bei 400 Grad Celsius
Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger
Selters. Wie bereits im vergangen Jahr hatten die Kameraden der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen wieder die Möglichkeit, zum Realbrandausbildungstraining des Westerwaldkreises zu fahren. So fuhren acht Kameraden aus Höhr-Grenzhausen, Hillscheid und Hilgert, unterstützt durch die Atemschutzgerätewarte, zur mobilen gasbetriebenen Brandsimulationsanlage - Brandtrailer - nach Selters.
Unter fachkundiger Anleitung von Ausbildern des Westerwaldkreises wurden das richtige Vorgehen im Innenangriff, das richtige Öffnen von Türen zum Brandraum, sowie die bestmögliche Raumkühlung mittels eines Hohlstrahlrohres geübt. Im Brandtrailer stellten sich die Trupps ausgerüstet mit Schutzausrüstung und Atemschutzgerät Brandszenarien bei stetigen knapp 400 Grad Celsius.
Große Gefahr durch „Flash-Over“
Eine der größten und nicht zu unterschätzende Gefahren für Atemschutzgeräteträger im Realeinsatz ist der sogenannte „Flash-Over“. Die Raumdurchzündung bezeichnet den schlagartigen Übergang eines Schadenfeuers, zum Beispiel bei einem Zimmerbrand, von der Entstehungsphase hin zur Vollbrandphase. Dieser Vorgang ereignet sich zumeist sehr rasch über den gesamten Brandraum.
Nach einem spannenden und erfahrungsreichen Tag in Selters kehrten die Kameraden wieder nach Hause zurück. Weitere Infos auch auf den Webseiten www.fwhg.de, www.feuerwehr-hillscheid.de und www.feuerwehr-hilgert.de.
