Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl
Ausflug in den Kölner Zoo
Merl. Mit der gesamten Schule einen Tag in den Zoo fahren? Auf solch ein Vorhaben würden wohl viele Schulen dankend verzichten. Zu groß erscheint der organisatorische bzw. logistische Aufwand – ganz abgesehen von der Gefahr, ein Kind im Zoo zu verlieren. Doch an der GGS in Merl sieht man dies zum Glück anders. Von langer Hand geplant, versammelte sich die komplette Schülerschaft am frühen Morgen auf dem Schulgelände der Merler Grundschule. Nachdem sich alle Kinder zu ihren Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrern aufgestellt hatten, wartete man auf die zwei bestellten Doppeldecker-Busse, die die Kinder samt Lehrerschaft sowie Betreuern nach Köln fahren sollten. Als dann die Busse einrollten, stellte sich heraus, dass einer der beiden Doppeldecker-Busse einen Defekt aufwies, so dass die Viertklässler erst einmal in Merl zurückbleiben mussten, um auf einen Ersatzbus zu warten. Alle anderen Kinder konnten mit ihren Lehrern und OGS-Mitarbeitern pünktlich losfahren, um sich auf die Reise nach Köln zu machen. Nach einigen Minuten dann die erlösende Nachricht: der Ersatzbus war angekommen und die Viertklässler befanden sich somit auch auf dem Weg. Im Anschluss an diese aufregende aber auch muntere Anreise – die Kinder vertrieben sich die Fahrtzeit mit einigen Spielen und Liedern – galt es dann die Eintrittskarten für über 150 Kinder am Kassenschalter zu ergattern. Schneller als gedacht waren alle Tickets verteilt und der GGS-Tross konnte endlich in den Kölner Zoo eintreten.
Zunächst verständigte man sich darauf, ein größeres Picknick abzuhalten, um die Energietanks aufzufüllen. Frisch gestärkt ging dann die aufregende Reise durch den riesigen Kölner Zoo los. In ihren jeweiligen Klassen marschierten die Schülerinnen und Schüler von Gehege zu Gehege. Giraffen oder Leoparden aus ganz naher Entfernung betrachten zu können, war für die Kinder ein riesiges Erlebnis. Für einige Kinder sollte es der erste Zoobesuch ihres Lebens sein. Gerade aus diesem Grund war es der GGS ein großes Anliegen, den Kindern diesen Tag zu ermöglichen. Der Besuch im Affenhaus stellte sich als ein Highlight des kurzweiligen Tages heraus. Als die Klasse 3a die Primaten in Augenschein nahm, stellte der größte und schwerste Gorilla seine Vormachtstellung im Gehege unter Beweis. Lautes Geschrei und wildes Umherlaufen im Affenhaus ließ den Rest der Affenbande aufschrecken und ehrfürchtig davonlaufen – ein großes Spektakel für die anwesenden GGS-Kinder. Nach wenigen Minuten war das bunte Treiben dann aber auch wieder zu Ende und die fröhliche Reise durch den Zoo ging weiter.
Nach einigen Stunden trafen sich dann alle Kinder der verschiedenen Klassen wieder, um sich auf dem großen zoointernen Spielplatz ein wenig auszutoben.
Natürlich wurde die Zeit auch genutzt, um sich über die gesammelten Erlebnisse auszutauschen – einige sollen die Zeit auch genutzt haben, um sich ein Eis oder Pommes zu kaufen. Für die Klasse 3a stand nach der Pause der Besuch des Pavianfelsens auf dem Programm. Nach dem großartigen Aufenthalt im Affenhaus war man im wahrsten Sinne des Wortes auf den Affen gekommen. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie bemerkten wie viele Paviane sich dort auf diesem Felsareal, welcher durch einen Wassergraben von den Besuchern getrennt war, tummelten. Dass einige dieser drolligen Zeitgenossen vorzugsweise nur Blödsinn im Kopf hatten, belustigte die Klasse und die weiteren anwesenden Zoobesucher. Allerdings war nun leider die Zeit gekommen, um sich auf den Rückweg zu machen. Schließlich sollte sich die Klasse in zehn Minuten mit den übrigen GGS-Kindern am Sammelpunkt einfinden. Nachdem alle Klassenlehrer ihre Klassen durchgezählt hatten, ging es vollzählig und wohlgelaunt zurück in die bereits wartenden Doppeldecker-Busse, die die Kinder sicher zurück nach Merl fahren sollten. Dort angekommen warteten bereits die Eltern auf ihre Zöglinge. Ein toller Ausflug war zu Ende gegangen. An der GGS ist man froh, sich für den Besuch im Kölner Zoo entschieden zu haben. Von diesen Erlebnissen werden alle Beteiligten noch lange schwärmen.
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