Allgemeine Berichte | 06.02.2026

Ausgelassene Stimmung in der Eifelgoldhalle

Es wurde ein tolles Programm geboten.  Foto: privat

Dedenbach. Wie in jedem Jahr stellten die Dedenbacher Möhnen für ihre Sitzung wieder ein buntes Programm zusammen, das sich auch in diesem Jahr traditionell aus Sketchen, Büttenreden, Musikvorträgen und Tänzen aus fast ausschließlich eigenen Kräften zusammensetzte. Zwar war die Eifelgoldhalle diesmal nicht voll besetzt, jedoch konnten die Veranstalter sich wieder auf ihr sehr aufmerksames und feierfreudiges Publikum verlassen. Zu Beginn besangen die Möhnen ihre Freude darüber, einen neuen Vorstand mit neuem Vorsitz gefunden zu haben. So wurden Sabrina Daum und Diana Göbel als erste und zweite Vorsitzende durch Applaus seitens des Publikums willkommen geheißen. Ortsbürgermeister Michael Freund kam als Mönch verkleidet auf die Bühne, um den Möhnen seinen Segen zu erteilen. Im Anschluss daran erfüllte die KG Blau-Weiß Schinnebröder e.V. aus Bad Neuenahr die Halle mit der stimmungsgeladenen Karnevalsmusik ihres Spielmannszuges und ließ die Garden wie auch das Tanzpaar die Tanzbeine schwingen. Die bereits zur Tradition gewordene Tant vom Land (Mathilde Polch) brachte als erste Möhn das Publikum mit ihren Witzen zum Lachen, bevor vier trauernde Witfrauen (Bettina Weber, Petra Schmidgen, Mira Faßbender und Margot Michels) mittels ihres Gesangs (begleitet von Tina Schneider an der Gitarre) kuriose Geschichten schilderten, wie sie jeweils am Ableben ihrer Ehemänner beteiligt gewesen seien. Brunhilde Eggers führte dem Publikum die Nöte einer Karnevalsnärrin vor Augen, deren Mann aus dem Norden für die fünfte Jahreszeit kaum zu begeistern ist. Anschließend packte die Schneiderin Tina Schneider ihr Nä-nä-näh-Kästchen aus, worin sich Dorfgeschichten aus dem vergangenen Jahr verbargen, die sie mit Gitarre und Mundharmonika begleitet dem Publikum in Liedform vortrug. Die ehemalige Obermöhn Ursula Schneider testete am Publikum, ob die Witze von vor mehr als 40 Jahren auch heute noch lustig sind und stellte fest, dass ihr Test durchaus positiv ausfiel. Diana Göbel und Sabrina Daum probierten sich darin, per KI einen Traummann zu generieren, mussten aber erkennen, dass die echten Dedenbacher Männer trotz aller vermeintlichen KI-Vorzüge letztlich doch zu mehr zu gebrauchen sind als ein künstlich generierter digitaler Supermann. Erstmalig fand die TV-Sendung „Let’s Dance“ unter der Moderation von Ursula Schneider auf den Bühnenbrettern der Eifelgoldhalle statt, auf denen vier bemühte Tanzpaare (Runa Krause, Heidi Fuhrmann, Hedwig Friedsam, Mathilde Polch, Rita Kreyer, Bettina Weber, Margot Michels, Mira Faßbender) ihr Bestes gaben, der Jury (Kirsten Maur-Ockenfels, Wilma Doll, Brunhilde Eggers) nach jedoch nur eines tatsächlich zu gebrauchen war und somit den Pokal mitnehmen durfte. Nach der Pause heizten die ersehnten Möhnesöhne (Thorsten Rüber, Benjamin Daum, Christoph Schmitt, Christoph Breuer, Gregor Michels, Niklas Walbröl) unter der Leitung von Anne Schröder und Kirsten Fuhrmann, welche für die erkrankten Sven Schmitz einsprang, dem Publikum wieder richtig ein. Anschließend folgte ein Matrosentanz der älteren Möhnengeneration (Hedwig Friedsam, Ursula Schneider, Kirsten Maur-Ockenfels, Brunhilde Eggers, Marita Hammes, Heidi Fuhrmann, Margot Michels) zum Stimmungslied Yellow Submarine. Im Anschluss daran tanzten die Waldorfer Garde sowie die Showtanzgruppe Lützinck die Bühne heiß, bevor Hedwig Friedsam, Ursula Schneider, Sandra Schneider, Mira Faßbender, Tina Schneider, Brunhilde Eggers, Mathilde Seul, Sabrina Daum, Diana Göbel, Petra Schmidgen und Heidi Fuhrmann das Publikum durch eine Hitparade aus kölsche Liedern ins Finale führten. Glücklich über die gelungene Sitzung und das gutgelaunte Publikum feierten die Möhnen mit ihren Gästen noch bis in die Nacht weiter.

Foto: privat

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