Allgemeine Berichte | 23.03.2023

Großeinsatz der Feuerwehr nach Gefahrgutaustritt in Bell

Ausgelaufene Flüssigkeit aus Lkw: Keine Gefahr für Menschen und Umwelt

Bell.Am Montag, 13. März gegen 21 Uhr kam es in der Gemeinde Bell zu einem vermeintlichen Gefahrstoffaustritt aus einem Tankfahrzeug im Bereich der Straße „Auf dem Dorn“/L 82. Bei einem hier getätigten Wendemanöver verlor das Fahrzeug eine geringe Menge einer zunächst unbekannten Flüssigkeit. Auf Grund der am Fahrzeug angebrachten Warntafel sowie Überprüfung der Ladepapiere konnte der Stoff aber schnell durch die Einsatzkräfte identifiziert werden. Hierbei handelte es sich um ein Medium, welches in der Produktion von Klebstoffen seine vielfältige Verwendung findet. Auf Grund der Erstmeldung wurde seitens der Integrierten Leitstelle in Koblenz die Alarmstufe „Gefahrstoff mittel“ ausgelöst und neben den alarmierten Einheiten aus der VG Mendig bereits zu Einsatzbeginn der Gefahrstoffzug des Landkreis Mayen-Koblenz mitalarmiert. Diese Spezialeinheit setzt sich aus verschiedenen Feuerwehren des Landkreises zusammen die über besondere Einsatzmittel und Schutzausrüstungen verfügen, die zur Identifizierung, Messung und Aufnahme von gefährlichen Stoffen geeignet sind. Nach einer weiträumigen Absperrung durch die Feuerwehren der VG Mendig wurden umfangreiche Messungen seitens des Gefahrstoffzuges im Gewerbegebiet am Friedhof sowie am Lavawerk „Rother Berg“, welches der LKW-Fahrer nach besagtem Wendemanöver zwischenzeitlich zur Einhaltung seiner Ruhezeit angefahren hatte, durchgeführt. Die Kräfte des Gefahrstoffzuges konnten hierbei keinerlei Leckage am Tank des Transporters feststellen. Die ausgelaufene Flüssigkeit im Bereich der Straße „Auf dem Dorn“/L82 wurde mit Bindemittel aufgenommen und entsprechend entsorgt. Im Nachgang stellte sich heraus, dass der LKW-Fahrer vor Abfahrt das Fahrzeug großflächig gereinigt hat und es sich bei der Flüssigkeit um leicht mit dem Stoff kontaminiertes Waschwasser handelte. Es bleibt somit festzuhalten, dass zu keinem Zeitpunkt eine direkte Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt bestand. Insgesamt waren ca. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei und des DRK im Einsatz. Diese wurden durch die VG Mendig sowie der unteren Wasserbehörde des Landkreises Mayen-Koblenz unterstützt.

Pressemitteilung

Feuerwehren der VG Mendig

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