Allgemeine Berichte | 30.11.2016

Justizminister Herbert Mertin zeichnet Hans Helmut Bischof mit Bundesverdienstkreuz aus

Außergewöhnliches Engagement

Außergewöhnliches Engagement

Koblenz. Am Montagabend übergab Justizminister Herbert Mertin im Rahmen einer Feierstunde im Oberlandesgericht Koblenz das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an den Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts Koblenz a.D. Hans Helmut Bischof aus Koblenz. Die Auszeichnung wurde diesem jüngst von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen. An den Feierlichkeiten nahmen unter anderem auch Oberbürgermeister Dr. Joachim Hofmann-Göttig sowie Landrat Dr. Alexander Saftig teil.

„Sie engagieren sich seit vielen Jahren bis heute – praktisch Ihr gesamtes Berufsleben und darüber hinaus – in außerordentlicher Weise, insbesondere im Bereich der Aus- und Fortbildung wie auch der außergerichtlichen Streitschlichtung. Ich freue mich daher sehr, Ihnen heute diese hohe Auszeichnung des Bundes für Ihr herausragendes Engagement überreichen zu dürfen“, so der Minister in seiner Laudatio. „Unsere Zivilgesellschaft lebt von Menschen, die wie Sie zu besonderem ehrenamtlichen Einsatz bereit sind.“

Das Bundesverdienstkreuz am Bande wird als Zeichen der Anerkennung und Würdigung nur für besondere politische, wirtschaftlich-soziale oder geistige Leistungen für das Gemeinwohl verliehen. Die Ehrung von Herrn Bischof erfolgt vor dem Hintergrund seiner langjährigen Verdienste:

Bischof wurde am 13. Mai 1935 in Krebsweiler geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Mainz und Berlin. Nach dem im Anschluss hieran absolvierten Rechtsreferendariat trat er 1963 in den rheinland-pfälzischen Justizdienst ein, wo er zunächst als Richter am Landgericht Bad Kreuznach tätig war. Von 1972 bis 2000 war er Richter am Oberlandesgericht Koblenz, zuletzt Vizepräsident des Gerichts. Neben seinem Hauptamt war Hans Helmut Bischof mehr als 35 Jahre lang in der Ausbildung der Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare des Landes engagiert, unter anderem als Leiter der zivilrechtlichen Arbeitsgemeinschaften. Auch leitete er Einführungslehrgänge für neu eingestellte Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte des Landes. Nach seiner Pensionierung absolvierte er im Jahr 2002 eine zusätzliche Ausbildung zum Mediator und stellt seitdem seine Fähigkeiten verschiedenen Institutionen zur Verfügung, etwa dem Verband der Baumediatoren, dem Schiedsgericht privates Baurecht oder den Landesschiedsämtern nach SGB V und SGB IX. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher Fachpublikationen. Ein besonderes Herzensanliegen war Herrn Bischof dabei das „Koblenzer Handbuch des Entschädigungsrechts“, in welchem das Entschädigungsrecht für Verfolgte zur Zeit des Nationalsozialismus umfassend dargestellt wird.

Pressemitteilung

des Ministeriums der Justiz

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