Feuerwehr Remagen feierte nach zwei Jahren Pause wieder einen Tag der offenen Tür
Ausstellungen stießen auf großes Interesse
Zahlreiche Gäste aus der Bevölkerung ließen sich den Tag der
offenen Tür bei der Feuerwehr an „Christi Himmelfahrt“ und „Vatertag“ nicht entgehen
Remagen. Reger Betrieb herrschte am Feiertag Christi Himmelfahrt, an dem gleichzeitig auch der Vatertag gefeiert wird, auf dem Gelände der Feuerwehr Remagen. Nach zwei Jahren der Pause aufgrund der Coronabedingungen konnte die Remagener Feuerwehr endlich wieder ihren Tag der offenen Tür feiern. Nicht nur die befreundeten Feuerwehrleute aus den Ortsteilen, auch Vertreter von Vereinen und viele, viele Gäste aus der Bevölkerung konnten die Feuerwehrleute der Remagener Stützpunkt-Feuerwehr im und um das Feuerwehrgerätehaus willkommen heißen. Der herzliche Gruß galt natürlich auch dem „Chef“ der Wehr, Bürgermeister Björn Ingendahl sowie Ortsvorsteher Wilfried Humpert. Für die Versorgung der vielen Gäste hatten die Feuerwehrleute alles bestens vorbereitet. Ob gut gekühlte Getränke, Kaffee und eine große Vielfalt an süßen Leckereien, unter anderem auch das Feuerwehrgerätehaus Remagen als Kuchen gebacken, oder die herzhafte Abteilung mit Würstchen, Steaks und selbstverständlich auch die gelbgoldenen Kartoffelstäbchen, da konnte die Küche zuhause getrost kalt bleiben, beim Tag der offenen Tür war bei der Remagener Feuerwehr für alles gesorgt. Wie stark die Stützpunkt-Feuerwehr in Remagen ist, zeigen vor allem auch die Zahlen. Die aktive Einheit um Einheitsführer Dirk Henkel und seinen Stellvertreter Guido Lenz zählt 49 Feuerwehrmänner und -frauen. Die Jugendfeuerwehr um Jugendfeuerwehrwart Dirk Schorn und seinen Stellvertreter Yannik Moser, die sehr wichtig ist für den Nachwuchs in der aktiven Einheit, zählt derzeit 22 Jungen und Mädchen zwischen 10 und 16 Jahren und die Vorbereitungsgruppe unter der Leitung von Marc Lüdenbach und Alex Lembke, die in rund zwei Monaten offiziell als Bambini-Feuerwehr gegründet wird, ist mit 24 Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 10 Jahren auch schon recht stark besetzt. Während bei den Bambinis das Hauptziel noch das Spiel ist, ist bei der Jugendfeuerwehr neben dem Spiel auch das Erlernen des Feuerwehrwesens angesagt. Hier liegen die Anteile von Spiel und Lernen bei je rund 50 Prozent. So können später die gut ausgebildeten Jugendfeuerwehrleute in die aktive Einheit übernommen werden.
In einem kleinen offiziellen Teil übergab der Förderverein um Vorsitzenden Uwe Heiden einen Akku-Lüfter an die Einheit um Einheitsführer Dirk Henkel mit einem Wert von rund 7000 Euro. Der Akku-Lüfter, mit dem Innenräume bei hoher Qualmentwicklung entlüftet werden, ist nicht nur deutlich leiser als der Motor-Lüfter, sondern auch flexibler, sicherer und umweltschonender. Zusätzlich gab es noch ein Spineboard vom Förderverein für die aktive Einheit. Mit diesem Board können Personen gerettet werden, auch aus dem Wasser, da es schwimmfähig ist. Das Spineboard hat einen Wert von rund 500 Euro. Neben der Übergabe der Spenden zeigte der Förderverein auch eine Ausstellung, die auf ebenso großes Interesse stieß wie die Ausstellung der Jugendfeuerwehr. Die Erläuterungen zu vielen Feuerwehrfragen gaben unter anderem die für die Presse zuständigen Ansprechpartner Gerold Gadsch, Felix Sperker, Tobias Gadsch und Sören Frank für den technischen Teil. Sie sorgen auch dafür, das alle Einsätze, und in diesem Jahr waren es bereits fast 80, auf der Webseite der Feuerwehr nachzulesen sind.
Breiten Raum bei den Ausstellungen nahm auch die Fahrzeug- und Geräteschau ein. Ob die neun Fahrzeuge inklusive Drehleiterfahrzeug, der Oldtimer TSF von 1966, das Rettungsboot oder der Anhänger, alles konnte von den Besuchern unter die Lupe genommen werden. Auch das Kleinalarmfahrzeug mit Hänger fand große Beachtung. Mit diesem kleinen, wendigen und geländetauglichem Fahrzeug kann überall dort geholfen werden, wo nicht genügend Platz für große Einsatzfahrzeuge ist, wie beispielsweise auf Märkten oder im Gelände.
Interessant waren die Erläuterungen von Gerold Gadsch zu den unterschiedlichen Einsätzen der Feuerwehr. Inzwischen sind Zweidrittel aller Einsätze Hilfeleistungseinsätze. Nicht zuletzt begründete Gadsch den Rückgang der Brandeinsätze durch die Rauchmelderpflicht. Viele Brände würden dadurch frühzeitig entdeckt.
Ihre Einsatzstärke stellten die Feuerwehrleute beim Tag der offenen Tür mit einer Übung unter Beweis. Angenommen wurde eine verletzte Person in einer Wohnung. Die Tür wurde fachmännisch aufgebrochen und die Person mittels einer Trage über die Feuerwehr-Drehleiter gerettet.
Für die Kinder gab es nicht nur viel zu sehen. Sie konnten sich Herzenslust auf der Hüpfburg austoben, und die Jugendfeuerwehr bot eine ganze Reihe von Spielen, mit und ohne Wassereinsatz. So verging der Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Remagen wie im Flug für Groß und Klein. Die Feuerwehrleute nahmen sicher den tollen Besuch bei Ihnen als kleine Danke für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle aller. Und wer gerne bei der Jugendfeuerwehr mal hineinschnuppern möchte, der kann sich gerne bei Dirk Schorn unter Telefon 0171-2660136 melden. AB
Eine große Auswahl an leckeren Kuchen wurden gebacken: unter anderem das Feuerwehrhaus in Remagen in Miniatur.
Üer jede Menge Besuch aus der Bevölkerung, von befreundeten Feuerwehren und von Vereinsvertretern konnte sich die Remagener Stützpunkt-Feuerwehr freuen.
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