Bad Emser Karnevalsgesellschaft (EKG) feiert im ausverkauften Gasthaus Alt Ems die traditionelle Närrische Sitzung

Ausverkaufte Närrische Sitzung der EKG begeistert Publikum

27.01.2020 - 15:30

Bad Ems. Es war wieder einmal ein gelungener Abend, in einem ausverkauften Gasthaus Alt Ems. Die von Frank Ackermann moderierte, traditionelle närrische Sitzung des ruhmreichen EKG war am Samstagabend das gesellschaftliche Ereignis in der Kurstadt an der Lahn. Mit viel Power, Tanz und guter Laune und mit dem Kampagnenlied von Ex-Prinz Fotz Bingel, startete die Bad Emser Karnevalsgesellschaft in die Karnevalskampagne der Session 2020. Die Kinder und Juniorentanzgarde, so wie das Solotanzmariechen Lucia Streicher präsentierten ihre Tanzleistungen, die sie im Verlauf der letzten Jahre unter dem fleißigen Trainerteam Michaela Rink, Alina Schüler und Katrin Hamann einstudiert und erlernt haben. Das freute auch besonders den langjährigen Präsidenten der EKG Frank Ackermann der gegenüber BLICK aktuell die Leistung seiner Nachwuchskarnevalisten wie folgt umschrieb: „Eine tolle Leistung, die die Mädels uns da gezeigt haben. Was wären wir ohne Nachwuchs in unserer Gesellschaft!“


Redner kamen besonders gut an!


Aus der Mainzer-Fassenacht war der Redner Jeremy Frey zu Gast an der Lahn. Der als kochender Mann so seine Probleme am Herd hatte und dies auch unter dem Gelächter des aufmerksamen Publikums zum Besten gab. Als er dann seine Kochschürze gegen die Goldene Showjacke austauschte und ein Medley bekannter Mainzer-Gassenhauer zum Besten gab, konnten sich die Zuschauer erst recht nicht mehr auf den Stühlen halten. Er verzauberte das bis auf den letzten Platz gefüllte Gasthaus mit seinen Titeln, und verwandelte es genauso in einen Partytempel, wie später auch noch der Party- und Schlagersänger Timo Ehmann. Dieser schaffe es wieder einmal, die Karnevalisten mit einer Auswahl von bekannten kölschen Karnevalshits und populären Mallorcapartysongs in Stimmung zu versetzen.

Als göttliche Botschafterin aus dem Westerwald stand dann die bekannte Büttenrednerin Natascha Bayer auf der närrischen Bühne. Eine Glanzleistung mit viel Witz und Schauspielerischem Talent bot sie dem Publikum.

Was man wiederum so als Sanitäter in einem Klinikum erleben kann, erzählte der nicht nur in Bad Ems stadtbekannte Rudi Claus in einen humorvollen Vortrag. Im Anschluss an seine Rede präsentiere der als Stimmungssänger bekannte Neuwieder Narr, sein Repertoire von Kölner Liedern.


Das tanzsportliche Highlight kam aus Koblenz!


Die aus dem Koblenzer Stadtteil Wallersheim kommende Showtanzgruppe des Narrenclub Waschem brillierte bei Ihrem Gastauftritt mit 35 Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne im altehrwürdigen Gasthaus Alt Ems. Die, von der in Tanzsportkreisen überregional bekannte Petra Knopp, trainierten Tanzsportler zeigten unter dem zum Vereinsjubiläum passenden Motto „Mit Blasmusik und viel Tam Tam, führen wir das NCW Jubiläum an“ eine grandiose und spektakuläre Show mit viel Akrobatik und tänzerischen Höchstleistung. Bei diesem beeindruckendsten Auftritt des Abends, mit hohen, sehr exakt durchführten Würfen, komplexen Aufbauten und Tanzfolgen, stimmte alles. Sie waren auf jeden Fall das tanzsportliche Highlight des Abends.

Die Bad Emser Lokalpolitik und hier insbesondere den amtierende, im letzten Jahr gewählte Stadtbürgermeister Oliver Krügel, nahm Ex-Prinz Willi Willig, mit Unterstützung von Nadine Willig, gehörig aufs Korn. In einem Video-Power-Vortrag, gab es eine sehr gut gelungene Persiflage auf den zurückliegenden Kommunalwahlkampf.

Eine in der letzten Karnevalskampagne erst neu gegründete Gruppe, brachte mit einer „Hitshow der 80iger-Jahre“ das Gasthaus Alt Ems nun ganz aus dem Häuschen. In einer rasanten Lied- und Kostümshow verwandelten Carina Gräbke, Nadine Willig, Ildiko Koparan, Laura Lotz, Michaela Rink, Aylin Lotz und Josef Winkler als Showgast in der Truppe, den Saal in eine Hitarena und die Närrinnen und Narren hielt es ab nun gar nicht mehr auf ihren Stühlen.

Die Musikformation Rote Husaren durfte an diesem sehr stimmungsvollen und gelungenen Abend auch nicht fehlen.

Ein Highlight für viele im Saal war auch der Auftritt des tollen Kinderprinzenpaar Jerome I. und Lena I., welche in Begleitung von Hofkanzler Frank Spiegel kamen. „Auch unser Kinderprinzenpaar machte ihre Sache sehr gut und kamen wunderbar beim Publikum an“, stelle Frank Ackermann fest.

Den Abschluss und damit das große Finale der mehrstündigen Narrenschau bildete ein schönes Bild mit alle Aktiven auf der Bühne. Gemeinsam mit der bekannten Sängerin, der EKG-Senatorin und ehemaligen Prinzessin der Stadt, Chris Ellis schloss man den Abend ab. Wie sagte es der Präsident der Bad Emser KG so schön: „Wenn man in seinen eigenen Reihen schon so eine so bekannte und herausragende Sängerin hat, darf sie mit ihrem Riesenhit „Zigeunerwagen“ natürlich auch nicht fehlen“.

Schlussendlich bleibt festzuhalten, dass die Aktiven um den emsigen Vereinschef Frank Ackermann dem zahlenden Publikum mal wieder einen ganz besonderen Abend geboten hat. Und natürlich freuen sich alle schon wieder auf die nächsten karnevalistischen Ereignisse in der Stadt an der Lahn. Dieses nächste Highlight können die Närrinnen und Narren, dann am Schwerdonnerstag im Kurtheater erleben. Hierfür gibt es noch wenige Karten, die im „Gasthaus Alt Ems“, Kartenhotline, Tel.: (0 26 03) 9 33 35, erhältlich sind.

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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