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Jubiläumsveranstaltung: Der Pferdesportverband vergab die 25. Landesschleppjagd Rheinland-Pfalz zur Ausrichtung nach Oberzissen

Auszeichnung für Heinz Daum

14.09.2018 - 16:40

Oberzissen.Sonntagabends führte der Jagd-Reiter-Club Eifel e.V. eine Vielzahl an Jagdreiter/-innen durch das Brohltal in und um Oberzissen. Nach 2003 war der Verein in diesem Jahr wiederholt mit der Ausrichtung einer Landesschleppjagd Rheinland-Pfalz beauftragt – diesmal der Jubiläumsjagd des Pferdesportverbandes. Die Schirmherrschaft wurde von Eugen Schmitt übernommen, dem Ortsbürgermeister aus Oberzissen, der auch in der Vergangenheit schon immer sein Interesse beim Besuch der Jagden seiner Oberzissener Reiter bekundete. Insgesamt 54 Jagdreiter/innen aus Nah und Fern trafen sich bei optimalen spätsommerlichen Wetterbedingungen zunächst ab 13 Uhr in der Oberzissener Schützenhalle, um bei einem ausgiebigen „Eifler-Buffet“ die Grundlagen für die Jagd zu legen. Pünktlich um 15 Uhr waren dann alle auf dem Abreiteplatz am Sportplatz in Oberzissen versammelt, um gemeinsam die fordernde Strecke anzugehen. Mehr als 100 Zuschauer empfingen die große Reiterschar und die Jagd-Equipage der Rheinland-Meute mit ihren Foxhounds aus dem Westerwald unter Führung von Ralf Siegel. Untermalt wurde dieses beeindruckende Geschehen von den Jagdhornbläsern des Hegerings Niederzissen. Nach einer Begrüßung und Ansprache durch den Schirmherrn Eugen Schmitt und dem 1. Vorsitzenden des Jagd-Reiter-Clubs und diesjährigen Jagdherren Heinz Daum, ging es in zwei jagdreiterlichen Feldern auf die Jagdstrecke – rund ums schöne Rodder Maar. Das Springerfeld wurde geführt von Thomas Lühring aus Niederzissen in Begleitung der Pikörin Sandra Kraut-Bell aus Niederdürenbach. Das zweite Feld lag in der Verantwortung von Petra Schütz aus Oberzissen und Anette Lühring aus Niederzissen. Das gesamte Feld wurde angeführt durch die „Schleppenleger“. Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernahmen in diesem Jahr Verena Bregenzer aus Dedenbach und Petra Leclerc aus Rheinböllen. Sie ritten allen voran und legten die Spur für die Jagdhunde, die ihnen über insgesamt knapp 19 km Strecke immer „dicht auf den Fersen“ waren. Geritten wurden insgesamt neun Schleppen (angelegte, teiljagdliche Abschnitte), die mit hohem reiterlichen Geschick zu bewältigen und mit einer Vielzahl von teilweise anspruchsvollen Hindernissen im Wald und auf den Feldern und Wiesen gespickt waren und überwunden werden mussten. Insgesamt konnten Reiter und Pferd ihr Können an 31 Hindernisse messen. Nachdem der letzte Sprung (Halali-Sprung) nach circa drei Stunden im Sattel genommen war, beglückwünschten sich alle Jagdreiter/-innen gegenseitig zu Pferde und dankten für die gute Schleppjagd. Dann ging es noch retour auf den Abreiteplatz an der Schützenhalle, wo den Hunden für die erfolgreiche Schleppjagd mit dem Curée – bestehend aus frischem Rinderpansen – gedankt wurde. Anschließend beglückwünschte der Ortsbürgermeister Eugen Schmitt alle Reiter zur erfolgreichen Jagd um zum persönlichen Dank empfingen alle Jagdreiter-/innen den obligatorischen Bruch vom Jagdherrn Heinz Daum. Begleitet wurde dieser Abschluss wiederum mit wundervollen Jagdklängen der Jagdhornbläser vom Hegering Niederzissen, die während der gesamten Jagd die Reiter musikalisch umrahmten. Anschließend wurden dann die Pferde, die durchweg sehr gute Leistungen gezeigt hatten, versorgt und danach trafen sich Jagdreiter/-innen, Zuschauer und Gäste zum „Schüsseltreiben“ (dem Ausklang der Jagd) in der Oberzissener Schützenhalle, wo die ein oder andere Jagdreiterszene nochmals in entspannter Atmosphäre ausgewertet wurde. Diesen sehr würdevollen Rahmen nutzend, sprach der amtierende Ressortleiter Jagdreiten, Arnold Keller, vom Pferdesportverband dem 1. Vorsitzenden Heinz Daum seinen besonderen Dank aus und ehrte ihn mit der Goldenen Ehrennadel des Pferdesportverbandes. In seiner Laudatio merkte Keller u.a. an, dass Heinz Daum seit nunmehr 40 Jahren unermüdlich die jagdreiterliche Ausbildung in der Region fördert und seit 1989 als 1. Vorsitzender den Jagd-Reiter-Club Eifel und ab 2000 diesen als eingetragenen Verein leitet, gestaltet und wesentlich prägt – und damit Pferdesportenthusiasten eine Heimat in Oberzissen gibt. Das letzte offizielle Wort hatte der Schirmherr und Ortsbürgermeister Eugen Schmitt – auch er unterstrich die bemerkenswerte Leistung des Vereins, Oberzissen über Jahrzehnte hinweg als das „Mekka des Jagdreitsports“ in Rheinland-Pfalz etabliert und Gäste aus Nah und Fern auch auf diesem Wege für das Brohltal gewonnen zu haben, die alle immer wieder gerne nach Oberzissen und Umgebung kommen. Mit der Übergabe eines Ehrentellers an den 1. Vorsitzenden Heinz Daum, dankte er dem Verein für eine kontinuierlich gute und integrative Vereinsarbeit einerseits sowie für die Durchführung einer gelungenen Jubiläumsveranstaltung und der damit einhergehenden grenzüberschreitenden Werbung für Oberzissen und das Brohltal andererseits. Insgesamt ein toller und gelungener Tag für alle Pferdesport-Begeisterten.

Pressemitteilung des JRC

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Kommentare
juergen mueller:
Mit was sich die SPD auf einmal beschäftigt u.für was sie sich (angeblich) stark macht ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass es sich um Themen handelt, die mittlerweile bereits Moos angesetzt haben. Das passiert, wenn einem der Arsch mit Grundeis geht und einem die Felle davon schwimmen. Diese kommunal-, landes- u. bundesweit grassierende Seuche ist das Ergebnis einer Politik, die mit "sozial" schon lange nichts mehr zu tun hat u.das Scheitern einer Partei offenbart, die an ihrer eigenen Verlogenheit zugrunde geht. Wenn ich mir unter diesem Aspekt die Arbeit der SPD-Fraktion in meinem Heimatort Koblenz Revue passieren lasse,dann wundert mich nichts mehr,egal,ob es die Stadt selbst betrifft oder die umliegenden,eingemeindeten Ortsteile,einschliesslich Rübenach,dem ich angehöre,der,obwohl Ratsangehörige hier ansässig,sich anstehenden Problemen quasi verschließen,anstatt die hier rührige Bürgerinitiative zu unterstützen u.mit ihr an einer Lösung zu arbeiten.
Rolf Horstkamp:
weltneuheit 31. 4. Aber immer ein schöner Ausflug
Uwe Klasen:
Es sprach die Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne): "Als Null-Emissions-Landkreis ..." und bewies wieder einmal das Sie von Sachkenntnis noch weit entfernt ist. Das sie dabei in ihrer Partei damit nicht allein ist beweisen eindrucksvoll die Führungskader der Grünen immer wieder auf's neue in den Medien oder auf Veranstaltungen!
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