Leuchtpunkt der Untermosel
Auszeichnung zum Razejungewingert
Am Samstag, 5. Mai, um 15 Uhr
Lehmen. Im Rahmen der Tage der lebendigen Moselweinberge 2018 wird die Lehmener Würzlay aufgrund des Engagements der Lehmer Razejunge am 5. Mai als Leuchtpunkt der Untermosel vom DLR Mosel ausgezeichnet.
Der Leiter des DLR Mosel, Hubert Friedrich, nimmt um 15 Uhr die Auszeichnung im Razejungewingert in der Lehmener Würzlay vor. Zu den Gästen zählen die Moselweinkönigin Kathrin Hegener, Landrat Dr. Saftig und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel Bruno Seibeld. Jugendbuchautor Stefan Gemmel lädt bei der Veranstaltung zu einer kleinen Weinberglesung ein.
Jährlich wird ein Leuchtpunkt vom DLR an Ober-, Mittel- und Untermosel ausgewählt. Es müssen ausgewählte Kriterien wie Vielfalt und Seltenheit von Tier- und Pflanzenarten, landschaftliche Besonderheiten, Bedeutung für die WeinKulturLandschaft und eine Vielfalt von Biotopstrukturen erfüllt werden, um als Leuchtpunkt der biologischen Vielfalt ausgezeichnet zu werden.
Leuchtpunkte sind auch für den Tourismus attraktiv, da sie Besonderheiten in der Kulturlandschaft bieten, die sonst nicht zu finden sind.
Die Lehmener Würzlay zählt zu den 30 ausgewiesenen Weinbaulandschaften der Mosel. Der Name ist abgeleitet vom mittelhochdeutschen „Wurzgarten“. Bei der Lehmener Würzlay handelt es sich um eine überwiegend terrassierte Steilstlage mit Schiefer - und Grauwackeverwitterungsboden. Die Hangneigung beträgt bis zu 80 Prozent in Richtung Ost-Südost.
Die Würzlay ist eine typische Kulturlandschaft mit Jahrhunderte alte Trockenmauern und markanten Felsformationen. Steillagenweinbau mit überwiegend Rieslingreben prägt die Weinlage. Die Artenvielfalt in der Lehmener Würzlay ist beachtenswert. Alleine im Razejungewingert wurden von Dr. Becker von der Universität Trier über 160 unterschiedliche Pflanzenarten festgestellt. In den Sommermonaten wurden außerdem 27 Schmetterlingsarten im Weinberg der Lehmer Razejunge mit ihrem Kräutergarten und den Lavendelterrassen ermittelt.
Diese beachtliche Artenvielfalt trug dazu bei, dass die Lehmener Würzlay mit dem Razejungewingert unter dem Motto „rekordverdächtig“ zum Leuchtpunkt der Untermosel 2018 ausgezeichnet wird.
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