Allgemeine Berichte | 03.06.2016

Architektin gab Tipps zum Thema „Wohnen im Alter – Aber wie?“

„Barrierefreies Wohnen erhält die Selbstständigkeit“

Fortsetzung „Neue Wohnformen“ am 9. Juni im Foyer der Rheinhalle Remagen

Architektin Ute Möseler informierte die Zuhörer über die Möglichkeiten des barrierefreien Wohnens. privat

Remagen. Den Anfang der dreiteiligen Veranstaltungsreihe „Wohnen im Alter – Aber wie?“ machte die Architektin Ute Möseler von der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen des Landes Rheinland Pfalz, die für den Kreis Ahrweiler zuständig ist. „Wohnen zu Hause“ lautete ihr Thema im Foyer der Rheinhalle Remagen. Des Weiteren sprach die Architektin über barrierefreies Wohnen ohne Stufen und Hindernisse. „So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben - das wünschen sich die meisten älteren Menschen“, so die Erfahrung der Architektin. „Viele Wohnungen und Häuser werden jedoch den Bedürfnissen des Alters nicht gerecht“, betonte Ute Möseler und hob die große Bedeutung von Barrierefreiheit für den Erhalt größtmöglicher Selbstständigkeit auch bei eingeschränkter Beweglichkeit hervor. Bereits kleine Maßnahmen können eine große Wirkung haben. Eine gut sichtbare Hausnummer kann etwa Leben retten, da sich Rettungswagen und Notdienste so schnell orientieren können. Ein besonderes Augenmerk richtete die Referentin auf die Beratung im Sanitärbereich. Hilfreich ist beispielsweise der Einbau barrierefreier Duschen. Mit Raumspartüren oder Schiebetüren gewinnt man selbst bei sehr schmalen Fluren genügend Bewegungsspielraum. Statt einzelner Stufen bieten sich Rampen an, wobei die Steigung gemäß der DIN lediglich sechs Prozent betragen darf. Ute Möseler riet, bereits beim Neubau vorausschauend und barrierefrei zu planen, „denn so entstehen kaum Mehrkosten. Und barrierefrei ist günstig für alle Lebenslagen.“ Außerdem erläuterte sie Finanzierungsmöglichkeiten, zum Beispiel den möglichen Zuschuss der Pflegekassen in Höhe von 4.000 Euro. Uta Vogel und Ilhana Rascic vom Pflegestützpunkt Remagen-Sinzig ergänzten anschließend, welche Hilfsmittel möglich und sinnvoll sind.

Beratungsstellen nutzen

Ute Möseler berät kostenlos, wobei der Kontakt telefonisch über die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen des Landes Rheinland Pfalz in Mainz hergestellt werden kann; Tel.: (0 61 31) 22 30 78. Uta Vogel und Ilhana Rascic vom Pflegestützpunkt Remagen-Sinzig sind zu erreichen unter Tel.: (0 26 42) 99 11 56. Ihre Beratung ist ebenfalls kostenlos. Außerdem gibt es jeden Freitag von 9 bis 11 Uhr eine Sprechstunde in der Stadtverwaltung Remagen.

Weitere Termine der Veranstaltungsreihe

Um „Neue Wohnformen“ geht es am Donnerstag, 9. Juni, von 18 bis 19.30 Uhr im Foyer der Rheinhalle Remagen mit Gisela Querbach vom Verein „ZWEIG e.V.“ aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Diese wird über den aktuellen Stand des im Aufbau befindlichen regionalen Wohnprojekts berichten und neue Wohnalternativen im ländlichen Raum sowie einzelne Projekte und unterschiedlichste Gemeinschaftswohnformen vorstellen. Auch über die Aktivitäten und Ziele ihres Vereins wird die Referentin sprechen. Mit dem Thema „Betreutes Wohnen und Wohnen im Heim“ befasst sich Ulrike Kempchen, Rechtsanwältin der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA), am Donnerstag, 16. Juni, um 15 Uhr im Foyer der Rheinhalle. Zu den Veranstaltungen laden ein der Seniorenbeirat Remagen, der Pflegestützpunkt Remagen-Sinzig sowie das Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“. Weitere Infos bei Mechthild Haase, Caritas Ahrweiler, Tel.: (0 26 41) 75 98 60, E-Mail haase-m@caritas-ahrweiler.de. Ein Kostenbeitrag wird nicht erhoben.

Architektin Ute Möseler informierte die Zuhörer über die Möglichkeiten des barrierefreien Wohnens. Foto: privat

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