Allgemeine Berichte | 25.07.2017

Feuerwehrfest in Alken – am Gerätehaus wurde ausgiebig gefeiert

Beförderung von drei Kameraden durch Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld

Zahlreiche Wehren aus der Verbandsgemeinde feierten mit

Zu Ehren der Alkener Kameraden waren zahlreiche Wehren aus der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel gekommen. EP

Alken. Einsatzbereitschaft am Tag und in der Nacht, jederzeit bereit das eigene Leben für andere einzusetzen, viel Zeit für eine stetige Aus- und Weiterbildung opfern – es wird viel verlangt von den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten in der Verbandsgemeinde, der siebzehn Orte und die Stadt Rhens angehören. Kameradschaft wird groß geschrieben, eint sie doch alle dasselbe: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr! Gemeinsam feiern, den Menschen ihre Aufgabe näher bringen, um dadurch vielleicht auch Nachwuchs rekrutieren zu können und natürlich verdiente Kameraden zu ehren, das sind vier gute Gründe ein Feuerwehrfest zu organisieren.

So geschehen am vergangenen Wochenende in Alken, wo der Verein Freund und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr Alken das Fest ausrichtete. Bei schönstem Sommerwetter startete es am Samstagabend, als am Gerätehaus Getränke und Imbisse zum Genießen frei gegeben wurden. Bei Live-Musik feierten die Besucher bis spät in die Nacht. Mit musikalischer Unterhaltung ging es auch am Sonntagmorgen beim Frühschoppen weiter, der für die Begrüßung und Beförderung dreier Kameraden unterbrochen wurde.

Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld verlas die Urkunden und beförderte Ulf Schnarkowski zum Brandmeister, sowie Lukas Caratiola und Alexander Klaß zum Feuerwehrmann. Er dankte den jungen Feuerwehrkameraden Klaß und Caratiola, dass sie diesen Dienst übernehmen. Ulf Schnarkowski dankte er für dessen Nachwuchsarbeit als Jugendfeuerwehrwart. Sein ausdrücklicher Dank galt allen Feuerwehrkameraden und –kameradinnen für ihr ehrenamtliches Engagement. Anschließend begrüßte Wehrführer Dirk Krämer die Gäste, besonders die zahlreich erschienen Gastfeuerwehren aus der Verbandsgemeinde. Zu Ehren der Alkener Kameraden feierten Wehrleute aus Niederfell, Oberfell, Kobern-Gondorf, Löf, Spay, Brey, Brodenbach, Winningen und Burgen mit. Die Freiwillige Feuerwehr Kobern-Gondorf hatte ein altes Löschfahrzeug aus dem Jahr 1951 mitgebracht, das ein Blickfang im Hof war. Mit einer Schweigeminute erinnerte Dirk Krämer an das im Alter von 83 Jahren verstorbene Ehrenmitglied Gustav Christ, der sich zeitlebens mit sehr viel Einsatz in der Alkener Feuerwehr und in der Verbandsgemeinde engagierte.  Der Wehrführer begrüßte auch Andreas Griebel, stellvertretender Wehrleiter und Interessenvertreter der Wehren in der Verbandsgemeinde, und den Ortsbürgermeister und stellvertretenden Wehrführer in Alken Walter Escher.

Nach dem offiziellen Teil nahm das ausgiebige Feiern seinen weiteren Verlauf.

Bei Leckerem vom Imbiss und gekühlten Getränken, bei Kaffee und Kuchen fühlten sich die Gäste sichtlich wohl, der Hof am Gerätehaus war gut besetzt. Für die Kinder stand eine Hüpfburg bereit.

Den ganzen Tag über konnten die Einsatzfahrzeuge besichtigt werden, die Alkener Feuerwehr stand Rede und Antwort zu vielen Fragen. Und vielleicht weckten sie bei dem Einen oder Anderen das Interesse an der Feuerwehr.

Es gibt viele gute Gründe mit zu machen, nicht nur wenn es brennt. Kameradschaft, Gemeinschaft und ein soziales Engagement sind wichtige Bausteine der Arbeit jeder Feuerwehr. „Wir alle sind Feuerwehr – komm mach mit!“ mit diesem Aufruf erinnern die Wehren daran, dass es uns alle treffen kann und sie Unterstützung gut gebrauchen können.

Nachwuchs gesucht! Ansprechpartner in Alken ist Dirk Krämer, Telefon 02605-847598.

EP

Drei Feuerwehrkameraden konnten sich über ihre Beförderung freuen.

Drei Feuerwehrkameraden konnten sich über ihre Beförderung freuen.

Die Feuerwehr aus Kobern-Gondorf brachte ein Löschfahrzeug aus dem Jahr 1951 und den Nachwuchs mit.

Die Feuerwehr aus Kobern-Gondorf brachte ein Löschfahrzeug aus dem Jahr 1951 und den Nachwuchs mit.

Zu Ehren der Alkener Kameraden waren zahlreiche Wehren aus der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel gekommen. Fotos: EP

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