Kleiderspenden an die Kleiderkammer in Meckenheim
Begegnung mit jungen Menschen aus Kamerun
Meckenheim. Das Leben hält manche interessanten und denkwürdigen Begegnungen bereit. Bewaffnet mit einer Tasche zu eng gewordener, aber gut erhaltener Klamotten, machte sich Lüftelbergs Ortsvorsteher Siegfried Schwaner auf den Weg zur Meckenheimer Bedarfshilfe. Diese Sozialeinrichtung unterhält in der Hauptstraße eine Filiale.
Doch welche Überraschung! Vor der Türe Afrikanerinnen mit ihren Kindern! Was für wundervolle, schöne, attraktive Menschen. Sie waren nicht gekommen, um einzukaufen, nein, sie beschenkten die Bedarfshilfe mit Kleidern aller Art.
Man kam miteinander ins Gespräch. Ihre Verwandte Mandla (Mandy) eine 12-jährige Prinzessin, habe die Familie wegen eines tragischen Unfalls verlassen. Ihr zu Ehren denken Familie, Freundin und Community durch eine Vielzahl sozialer Projekte, die sich hauptsächlich an Kinder und Menschen in Not richten.
Mandla sei klug, vernünftig, respektvoll, lustig, fürsorglich, bescheiden, intelligent gewesen, dabei voller Energie. Sie liebte es, andere zu erheben und der Gemeinschaft etwas zurückzugeben. Mandla träumte davon, eine Mutter zu sein und Ärztin zu werden. Mandla habe einen außergewöhnlichen Einfluss auf alle, die sie kannten. Sie sei von vielen Menschen geliebt worden (vgl. https://mandla-foundation.org/).
In perfekter deutscher Sprache erklärte ihre Wortführerin, die stolze, junge Brigitte Zatcha, ihr ständiger Wohnort sei Bonn. Ihr Heimatland sei Kamerun, gelegen in Zentralafrika mit rund 25 Millionen Einwohnern. Es grenze an Nigeria, den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, Gabun, Äquatorialguinea und den Atlantischen Ozean.
Sie seien christlichen Glaubens. Leider war die Zeit zu kurz für weitere Unterhaltungen. Mit guten Wünschen verabschiedete man sich und versprach einander in Kontakt zu bleiben.
Pressemitteilung Siegfried
Schwaner, Ortsvorsteher
Lüftelberg
