Ein besonderer Sonntag: Kamerunischer Bischof feiert Gottesdienst in Waldesch
Begegnung, Freundschaft und Liebe
Waldesch. Kürzlich erlebte die Gemeinde Waldesch einen besonderen Gottesdienst, denn Bruno Ateba Edo, der Bischof des Bistums Maroua-Mokolo in Kamerun, kehrte an einen Ort zurück, der für ihn wie eine zweite Heimat ist. Während einer eindrucksvollen Zeremonie vermittelte der Bischof nicht nur spirituelle Botschaften, sondern nutzte die Gelegenheit auch für persönliche Einblicke und Danksagungen.
Der Besuch war Teil einer weiteren Reise, die Bruno Ateba Edo auf dem Weg zu einer Audienz mit dem Papst unternahm. Seine tiefe Verbundenheit zu Waldesch wurzelt in der Zeit, als er vor etwa 20 Jahren als Pallottiner für ein Aufbaustudium in Vallendar verweilte. In seiner Ansprache erinnerte der Bischof an ein bedeutendes Ereignis: die Fertigstellung und Einweihung der Kathedrale in Maroua-Mokolo, die nach einer Bauzeit von neun Jahren vollendet wurde.
Doch nicht alles war Anlass zur Freude. Der Bischof wies darauf hin, dass die Menschen in seiner Heimat noch immer unter dem Schrecken der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram leiden.
Während seines Besuchs in Waldesch drückte Bischof Edo auch seine Dankbarkeit für die spirituelle Unterstützung aus, die er von der Gemeinde erfahren hat. Er führte die lebensbejahenden Worte seiner Mutter an, um den Kern seines Dankes zu unterstreichen: „Es gibt drei wichtige Dinge im Leben: Begegnung, Freundschaft und Liebe“. In Waldesch, so der Bischof, habe er alle diese Elemente nicht nur gespürt, sondern auch erlebt. BA
