40 Jahre Nachbarschaft Mühlenberg
Begeisterndes Nachbarschaftsfest der „Mühlenberger“
Swisttal. 1978 - also vor 40 Jahren - sind die ersten Familien in ihre neugebauten Häuser eingezogen; es herrschte Aufbruch-Stimmung am Mühlenberg. Statt über Unvollendetes rumzumeckern, packte jeder mit an und unterstützte die Anderen, mit Haus- und Gartengeräten, mit guten Ratschlägen, mit tröstenden Worten, wenn mal etwas schief gelaufen war. Auch wenn diese positive Haltung mittlerweile nachlässt - auch Nachbarn werden älter - so traf die Einladung, sich nach 2003 wieder einmal zu einem Nachbarschaftsfest zu treffen, auf eine unerwartet große Resonanz. Dafür war weniger das Jubiläum entscheidend. Vielmehr wollten die „Älteren“ diejenigen näher kennenlernen, die in letzter Zeit hinzugezogen waren. Und die „Neuen“ wollten sich mit denen austauschen, die von Anfang an am Mühlenberg wohnen.
Es gab tatsächlich Vieles zu erzählen. Über die zur damaligen Zeit noch zahlreichen blühenden Obstbäume entlang des Mühlenberges. Davon sind übrigens zwei große, stattliche Kirschbäume übrig geblieben, die - angestrahlt - jedes Frühjahr die ganze Nachbarschaft erfreut, aber auch manchen Fremden zum Mühlenberg pilgern lässt. Im Mittelpunkt der Erinnerungen standen aber die zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten und die Anekdoten drum herum, wie zum Beispiel die Teilnahmen der „Mühlenberger“ an den jährlichen Karnevalsumzügen in Heimerzheim und den anschließenden Feiern unter anderem in der Aula der Hauptschule.
„Was Ihr alles so erlebt habt“, staunten die Neuen und hatten natürlich auch Erwartungen für ein spannendes, zukünftiges Zusammenleben von Jung und Alt, zum Beispiel sich öfter zu treffen.
Die Grundlage wurde mit dem Nachbarschaftsfest 2018 gelegt. Die vielen Kinder hatten ihren Spaß mit den aufgestellten Spielgeräten wie Trampolin und Fußballtor.
Diana Herter wurde von den Kindern beim Schminken ihrer Gesichter umlagert. Andere verpassten dem grauen Straßenpflaster mit Malkreide ein neues buntes Aussehen. Die Erwachsenen versuchten im Wettlauf zu Dritt auf selbst gebastelten Skibrettern voranzukommen - unter lautem Jubel der Umstehenden.
Eingespielt wurde das Fest vom für das Dorf so wichtigen Tambourcorps „Frei Weg“ Heimerzheim. Lennart Lippold und Janosch Siepen präsentierten danach auf Keyboard und Gitarre ihr vielfältiges musikalisches Repertoire, das zum Mitsingen und rhythmischem Klatschen animierte.
Einer der Garagenhöfe war für das Fest geschmückt und so hergerichtet worden, dass Zelte den Gästen Schutz boten vor der Sonne, im Schatten der Garagen ein vielfältiges umfangreiches Kuchenbuffet aufgebaut war. Grillgeräte standen bereit, damit jeder dem mitgebrachten Grillgut selbst die gewünschte Gare und Farbe verpassen konnte.
Abschließend lobte Claudia Müller-Bück im Namen der anwesenden Nachbarn die Organisatoren des Festes um Ulrich Koch und Hermann Schlagheck für eine sehr gelungene, viel Freude und Zusammenhalt verbreitende Veranstaltung.
