Allgemeine Berichte | 24.11.2025, 10:11 Uhr

Der Größte und wohl schönste Weihnachtsmarkt in der Region schließt abgespeckt am 4. Januar - Drahtkugelbaum und „Carousel Royal“ sind neue Highlights

Bei Feier in der Liebfrauenkirche eröffnete Oberbürgermeister den Koblenzer Weihnachtsmarkt

Beliebter Treffpunkt sind die Winzerstände auf dem Wilhelm Hörter Platz. Fotos: HEP
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Koblenz. „Ich glaub´, ich bin im Wald“, können Weihnachtsmarktbesucher sagen, wenn sie in Koblenz auf den Rathaus-Innenhof am Wilhelm-Hörter-Platz gehen.

Denn dort haben die Organisatoren des größten und wohl schönsten Weihnachtsmarkts der Region mit Holzspänen auf dem Boden, vielen Nadelbäumen und Holzscheiten in der Mitte sowie einer großen Krippe ein lauschiges „Wald“-Plätzchen zur Erholung von dem Markttrubel aufbauen lassen.

Bevor der los ging wurde der Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet mit einer Feier in der Liebfrauenkirche, was es bei anderen Märkten selten gibt.

Dies betonte auch Oberbürgermeister David Langner in seiner Eröffnungsrede, denn so mache man sich bewusst, warum man Weihnachten feiert. Das Innehalten und zu vergegenwärtigen was uns eint sei in der von Krisen gebeutelten Zeit wichtig.

Musikalisch umrahmte die Singschule Koblenz an der Liebfrauenkirche unter Leitung von Regionalkantorin Juliane Kathary die Eröffnungsfeier. Kurze Predigten hielten Dekan Thomas Darscheid und Pfarrerin Marina Brilmayer.

Auf dem Platz an der Liebfrauenkirche verteilten Mitarbeiter der Koblenz-Touristik, sie organisiert den Weihnachtsmarkt, Glühwein und superleckeren Christstollen während die Pfaffendorfer Turmbläser Weihnachtslieder spielten.

Der Rundgang mit Marktveranstalter Marco Koenitz über einige der sieben Weihnachtsmarktplätze, das sind Görresplatz, Jesuitenplatz, an der Liebfrauenkirche, Am Plan, Wilhelm-Hörter-Platz, Münzplatz, endete auf dem Zentralplatz.

Hier gibt es zwei neue Highlights: Das zweistöckige „Carousel Royal“ der Koblenzer Schaustellerfamilie Issel hatte Premiere. Oberbürgermeister David Langner schnitt das rote Eröffnungsband durch und drehte Runden auf dem 2025 gebauten mit Koblenzer Bildern verzierten wunderschönen Fahrgeschäft.

Weiteres Highlight ist der 15 Meter hohe Drahtkugelbaum mit etwa 100.000 Lämpchen, die David Langner mit Druck auf den roten Knopf einschaltete und so für einen Ah-Effekt sorgte. Das Ensemble mit Drahtkugelbaum, Riesenrad und „Carousel Royal“ ist sehr beeindruckend, vor allem bei Dunkelheit.

Ansonsten ist der Weihnachtsmarkt 2025, er endet am 23. Dezember, ist abgespeckt weiter vom 27. Dezember bis 4. Januar (Neujahr geschlossen) geöffnet, kaum anders, als in den Jahren zuvor. Auch das Rahmenprogramm, u.a mit Führungen und Vorträgen von Manfred und Michael Gniffke, freies Singen und dem Besuch vom Nikolaus ist ähnlich wie in den Vorjahren. Programmflyer und weitere Infos unter https://www.koblenzer-weihnachtsmarkt.de/

Aufgerüstet wurden die Absperrungen an den Zufahrten zum Weihnachtsmarkt im Hinblick auf das schreckliche Ereignis in Magdeburg im vergangenen Jahr. Über das Konzept mit speziellen Pollern und Betonblöcken geben weder Stadt noch Polizei Infos. HEP

Das zweistöckige „Carousel Royal“ ist ein Highlight auf dem Zentralplatz.

Das zweistöckige „Carousel Royal“ ist ein Highlight auf dem Zentralplatz.

Toll beleuchtet sind die 7 Plätze auf denen der Weihnachtsmarkt stattfindet.

Toll beleuchtet sind die 7 Plätze auf denen der Weihnachtsmarkt stattfindet.

Zur Weihnachtsmarkteröffnung gab es Heißgetränke und Christstollen.

Zur Weihnachtsmarkteröffnung gab es Heißgetränke und Christstollen.

Musikalisch umrahmte die Singschule Koblenz an der Liebfrauenkirche unter Leitung von Regionalkantorin Juliane Kathary die Eröffnungsfeier.

Musikalisch umrahmte die Singschule Koblenz an der Liebfrauenkirche unter Leitung von Regionalkantorin Juliane Kathary die Eröffnungsfeier.

Beliebter Treffpunkt sind die Winzerstände auf dem Wilhelm Hörter Platz. Fotos: HEP

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